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Was und wieviel braucht man wirklich?

Dieses Thema im Forum "Lifestyle + Hobbys Allgemein" wurde erstellt von myself, 3 November 2013.

  1. myself

    myself Neuer Benutzer

    Da ich mental schon seit Jahren auf gepackten Kartons sitze und auch sowieso nie die große Jägerin, Sammlerin und Für-Alle-Fälle-Horterin war, frage ich mich doch oft, wieviel materiellen Besitz man tatsächlich braucht, um zufrieden leben zu können... Wichtig für mich sind ein Dach überm Kopf, Klamotten die mir gefallen und bequem sind und vor allem Bücher und Wolle... UND passende Menschen, daran hapert es hier, deshalb die mental gepackten Kartons... ;) (aber dafür gibbet ja dann die Foren, ne? *gg*)
    Wie seht ihr das so?
     


  2. nordish

    nordish Neuer Benutzer

    Hm...
    Also, materiell bin ich ein leicht zufriedenzustellender Mensch.
    Ich brauche keinen teuren Fernseher, und immer das Neueste vom Neuesten. Ich besitze nicht einmal ein Smartphone, mein Laptop ist ein alter.
    Worauf ich jedoch grossen Wert lege ist, dass ich mich in meinem Heim wohlfühle. Da geb ich den einen oder anderen Euro mehr aus.

    Mental sitzen wir wohl alle auf gepackten Koffern. Der Eine mehr, der Andere weniger bereit diesen Schritt zu tun.

    Was ich im Leben brauche (neben meinen Kindern (die mich irgendwann nicht mehr so brauchen werden, weil sie eine eigene Familie haben werden) und meinem Mann) sind gute Freunde.
    Die sind bei mir eher spärlich gesät. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren langsam von den vermeintlich guten Freunden getrennt, die sich nur als gute Freunde in ihrer eigenen Not herausstellten.
    Freunde, die auf Ehrlichkeit pochten, dann aber eingeschnappt in der Ecke sassen, oder die eigene Ehrlichkeit nur aus Wortblasen bestand.

    Gute Gespräche, gute Menschen, gute Bücher, gutes Zuhause.... mehr brauche ich eigentlich nicht.
     
  3. myself

    myself Neuer Benutzer

    Ja, mit dem letzten Satz hast du es auf den Punkt gebracht!!!
    Mit den Freunden sah es bei mir ähnlich aus. Mein Pech war und ist halt, dass ich zudem in einem Bauernkaff wohne, in dem es nicht viele Möglichkeiten gibt, neue Leute kennenzulernen und/oder (auch allein) etwas zu unternehmen. Dass ich vor bald 19 Jahren hierhergezogen bin, war eine Fehlentscheidung, die sich ohne entsprechendes finanzielles Polster aber leider auch nicht mal eben korrigieren lässt. Man arrangiert sich halt irgendwie...
    Über die Frage in der Thread-Überschrift denke ich oft nach, wenn ich mitbekomme, wie materiall unersättlich manche Menschen sind. Ich habe und vermisse nicht mal einen Fernseher... :cool::)
     
  4. nordish

    nordish Neuer Benutzer

    Wie ich schon im Kaufrausch-Thread schrieb:
    Da wird ein anderer Mangel kompensiert.
     
  5. Kupid

    Kupid Aktives Mitglied

    Wir konnten uber das Thema ein ganzes buch schreiben, das ist alles sehr Subjektiv, aber was ich schon weiss, ist das niemand eine Villa die 600m2 groß ist, ernsthaft auch braucht ;)
     
  6. Susa_Keller

    Susa_Keller Benutzer

    Unsere ganze Gesellschaft baut doch auf unnötigem Besitz auf, ja lebt davon. Die Werbung gaukelt den Leuten ja schon in Kinderschuhen vor, was der Mensch “unbedingt“ braucht - teure Autos, eigenes Haus, Markenklamotten, Geräte, ...

    Mir sind teure Sachen nicht wichtig, aber ich neige dazu, Dinge zu horten, die für mich persönlich einen hohen Stellenwert einnehmen. Also tolle Bücher und filme, Geschenke, alles rund ums Hobby, ....

    Habt ihr schon mal von Minimalismus gehört? Das ist ein Trend, wo man seine ganzen Habseligkeiten auf 100 reduziert - darunter zählt auch Kleidung, Haushaltsgegenstände, Hygieneartikel, na eben alles, was man besitzt. Damit soll man mehr Platz für die wirklich wichtigen Dinge Schafen und sich nicht auf Dinge fixieren. Aber ich glaube, ich würde das nicht können
     
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