1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Was tun bei Fructoseunverträglichkeit? Hat jemand Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit, Ernährung + Fitness" wurde erstellt von Mariandl, 24 April 2019.

  1. Mariandl

    Mariandl Neuer Benutzer

    Liebe alle!

    Ich war nun seit längerer Zeit nicht mehr aktiv hier, aber das möchte ich jetzt wieder ändern. Ich hätte auch gleich eine Frage an euch, die mir sehr am Herzen liegt. Eine Freundin von mir, die ich schon seit über 20 Jahren kenne, hatte schon länger Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe nach dem Essen. Jetzt hat der Arzt bei ihr eine Fructoseunverträglichkeit festgestellt. Sie ist sehr verunsichert und hat Angst, dass sie jetzt ihre komplette Ernährung umstellen muss und wie ihr bestimmt wisst, ist das im Alter nicht so einfach. Hat jemand Erfahrungen mit einer Fructoseunverträglichkeit und könnte Tipps geben? Ich danke Euch schon einmal im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen

    Mariandl
     


  2. kapuzinerkresse

    kapuzinerkresse Aktives Mitglied

    Vorübergehend wird sie sicher nicht um eine mehr oder weniger radikale Ernährungsumstellung rumkommen. Ich kenne es so, dass Betroffene erst einmal eine Zeit lang Fruchtzucker ganz meiden sollen. Erst wenn sich der Bauch beruhigt hat, kann man sich vorsichtig wieder an Fructose herantasten. Bei der Fructosemalabsorption (also der sogenannten Intoleranz) ist es ja nicht so, dass gar kein Fruchtzucker mehr vertragen wird, sondern dass es beim Verzehr zu großer Mengen zu Beschwerden kommt.

    Die Symptome kann man verhindern, indem man entweder die Ernährung so anpasst, dass man dauerhaft nicht mehr Fruchtzucker isst, als man verträgt. Oder man greift auf rezeptfreie Präparate wie Frucotsin zurück. Damit kann man mehr Fructose essen, weil das Mittel dabei hilft, dass die Fructose im Bauch in Glucose umgewandelt wird und die kann ohne Beschwerden zu verursachen verdaut werden. Es gibt also schon einige Optionen, wie man mit einer Fructoseunverträglichkeit leben und dennoch genießen kann!
     
  3. Mariandl

    Mariandl Neuer Benutzer

    Okay, also sie muss nur am Anfang auf Fruchtzucker verzichten. Das klingt schon einmal sehr vielversprechend, dass man nicht sein Leben lang darauf schauen muss, dass man keinen Fruchtzucker zu sich nimmt. Das heißt nach dieser Karenzphase, kann man wieder Fructose essen aber nur so viel wie man verträgt, wenn ich das richtig verstanden habe? Und dieses Präparat kann also dabei helfen Fructose zu vertragen. Nimmt man das nur einmal oder muss man das dann immer nehmen. Ich werde auf jeden Fall all deine Informationen an meine Freundin weiterleiten!

    Liebe Grüße

    Mariandl
     
  4. kapuzinerkresse

    kapuzinerkresse Aktives Mitglied

    Ja, genau. Nach der Karenzphase kann man sich wieder an die für einen selbst verträgliche Menge Fruchtzucker herantasten. Das geht zum Beispiel ganz gut, wenn man ein Ernährungstagebuch führt, in dem man notiert, was und wieviel man wovon gegessen hat und wie es einem anschließend gegangen ist. Vorlagen dazu findet man im Internet. Mit der Zeit entwickelt man aber eine Routine und bekommt ein Gespür dafür.

    Die Kapseln muss man nicht immer nehmen, man kann sie aber, wenn man mag und zum Beispiel gerne regelmäßig Obst ist, schon mehrfach täglich nehmen. Oder halt nur, wenn man auswärts isst und sich nicht einschränken mag. Deine Freundin wird da bestimmt auch noch ihren Umgang mit der Fructosemalabsorption finden. Ich wünsche alles Gute!
     
  5. Mariandl

    Mariandl Neuer Benutzer

    Okay, dass man nicht immer auf Obst oder sonstige Lebensmittel, die man früher sehr gerne gegessen hat verzichten muss, klingt einmal toll. Ich denke meine Freundin wird sich jetzt direkt nach der Karenzphase die Kapseln holen. Sie hat es schon ziemlich satt auf Fruchtzucker zu verzichten und ich kann es auch verstehen. Vielen Dank noch einmal für deine ausführliche Erklärung!
    Liebe Grüße

    Mariandl
     
  6. Gast4188

    Gast4188 Guest

    Ja, mein Arzt. Und deiner/ihrer auch. Da gibt es auch Broschüren die darüber informieren was man darf, und was nicht.

    Übrigens: So lange der Arzt keinen Test gemacht hat, ist das alles nur Kaffeesatzleserei. 80% der Leute, die sich eine Wasauchimmerunverträglichkeit einbilden, liegen mit ihrer Selbstdiagnose falsch - ist aber 'ne schicke Krankheit :)
     
Die Seite wird geladen...