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Scheidungsdebatten

Dieses Thema im Forum "Familie + Freundschaft" wurde erstellt von ohmy, 8 Februar 2019.

Schlagworte:
  1. ohmy

    ohmy Neuer Benutzer

    Hallo liebe Leute

    es geht nicht um mich persönlich, aber es würde mich mal interessieren, ob ihr Erfahrungen mit Scheidung habt? Es ist ja so viel Papierkram, neben dem ganzen anderen Ärger. Es geht speziell um das Haus. Nur einer steht im Grundbuch, der andere nicht. Aber diejenige, die gar nicht im Grundbuch steht wohnt drin. Das ging so ganz lange nach der Trennung gut. Aber wie ist das, wenn wirklich die Scheidung ins Haus steht? Hat dann die Person, die in dem Haus lebt gar keine Rechte dran? Weil sie nicht im Grundbuch steht?

    Grüßles
     


  2. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Wenn das Haus vor der Ehe erworben wurde, sieht es schlecht aus.
    Genauso schlecht sieht es aus, wenn als Güterstand Gütertrennung vereinbart wurde.
     
  3. FrankNStein

    FrankNStein Benutzer

    Die Frage ist doch, ob derjenige, der nicht im Grundbuch steht, irgendwas für das Haus aufgewendet hat.

    Wenn er was bezahlt hat, aber das nicht im Grundbuch abgesichert hat, war er - gelinde gesagt - sehr gutgläubig.
    Wenn er nichts bezahlt hat, aber viel Arbeit investiert hat, ohne sich abzusichern, war er - gelinde gesagt -sehr gutgläubig.
    Wenn er nichts bezahlt und auch nichts gemacht hat und nicht im Grundbuch steht, hat er es richtig gemacht, aber auch keine Rechte an dem Haus.

    Kurzum: Er muss raus. Die Frage ist nur, ob er der Depp oder der Schlaue war.
    ...und das lässt sich nur mit näheren Informationen beantworten.

    Gruß

    Frank
     
  4. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Wenn im und am Haus investiert wurde während der Ehe, könnte das eventuell als Zugewinn gelten.
    Schreib doch einfach mal alles was relevant ist.
    Ehevertrag usw.
     
  5. FrankNStein

    FrankNStein Benutzer

    Genau, "eventuell".

    Das kann auch als Gegenleistung für die Möglichkeit der Nutzung des Hauses gesehen werden.

    Aber ohne nähere Angaben kann man hier nur spekulieren und interessierten Lesern den Rat geben, wenn sie sich in eine ähnliche Situation begeben wollen, mit Hilfe eines Rechtsanwalts klare Verabredungen zu treffen (Bei Heirat entspr. Ehevertrag / bei Partnerschaft Miet- oder Nutzungsvertrag).


    Gruß

    Frank
     
  6. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Anwalt ist immer die richtige Adresse, wenn es der richtige kompetente ist.
    Es gibt leider auch welche die schreiben Briefe und allerlei und jedesmal Kosten ohne Ende.

    Eine Beratung wäre der richtige Weg.
     
  7. FrankNStein

    FrankNStein Benutzer

    Entsprechende Foren mit substanziellen Erfahrungsberichten (nicht: Er war nett und hat sich Zeit genommen") helfen da weiter. Bei der Eigenwerbung einer Rechtsanwaltskanzlei würde ich den "Kompetenzen" nicht vertrauen.

    Gruß

    Frank
     
  8. ohmy

    ohmy Neuer Benutzer

    ja genau das habe ich mir auch gedacht. Also das Haus wurde gemeinsam finanziert, aber nur einer steht im Grundbuch. Aber wenn man es während der Ehe gemeinsam genutzt und finanziert hat, müsste ein Zugewinnausgleich stattfinden. Jetzt habe ich aber hier gelesen Was geschieht beim Zugewinnausgleich? [§] EHEVERTRAG.org, dass es darauf ankommt wer der Besitzer des Hauses ist. Ist nicht derjenige, der das Haus mitfinanziert auch Mitbesitzer? Selbst wenn er nicht im Grundbuch steht?
     
  9. FrankNStein

    FrankNStein Benutzer

    Nein.

    Der Betroffene soll zum Anwalt gehen....... Wie schon geschrieben: Hier kann nur spekuliert werden.


    Gruß

    Frank
     
  10. ohmy

    ohmy Neuer Benutzer

    Hm ja stimmt wohl. Trotzdem Danke für die kurzen Einschätzungen!