1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Multi-Kulti oder Assimilation - Wie viele Ausländer, Einwanderer und Asylanten verträgt Deutschland?

Dieses Thema im Forum "Politik, Wirtschaft + Gesellschaft" wurde erstellt von pauline, 14 September 2013.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. pauline

    pauline Benutzer

    Ein sehr interessanter Beitrag!

    Multi-Kulti oder Assimilation - ein nicht alltägliches Thema für mich. Damit ich mich nicht "vergaloppiere", bitte ich Dich, liebes Zwielicht, um Hilfe!

    Heißt für mich Assimilation: seine Identität nie aufgeben zu müssen, in dem Fall - meine Kultur, Geschichte, Abstammung und Religion, aber ich akzeptiere verschiedene gesellschaftliche Gruppen und besten Fall entscheide ich mich für die Kultur des Landes, in dem ich lebe und ausgewandert usw. bin. Richtig hoffe ich.
    Was verstehe ich nun unter Multi-Kulti - grob gesagt würde ich sagen, Schutz kultureller Unterschiede.
    Bislang nicht schlecht und der Assimilation ähnlich. Es driftet doch aber entschieden ab, wenn Gruppen in einem Gastland leben, inzwischen über Generationen, in Stadtteilen fast "unter sich" sind und kaum die Sprache des Gastlandes beherrschen.
    Und noch was - warum muss es z.B. Islam-Religionsunterricht an deutschen Schulen geben? Für mich ein absolutes no-go!

    Schönen Abend!
     


  2. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Üblicherweise wird mit der Assimilation von Einwanderern die Annahme der Sprache und der Gewohnheiten und Bräuche ihres Aufnahmelandes verbunden. Dass Assimilation von den bescheidensten Anfängen von Interaktion und kulturellem Austausch bis hin zur gründlichen Verschmelzung der Gruppen reichen kann.

    Ich zum Beispiel könnte mir ganz gut vorstellen mich in fast allen westeuropäischen Ländern zu Hause zu fühlen. Dazu muss ich sagen, dass die westeurpäischen Kulturen ziemlich homogen sind. Ich zumindestens denke, dass ich ein Gefühl der Solidarität und Identität der Kultur in der ich lebe voraussetze. Und das Kirche und Staat getrennt sind. Das ich privat meine Religion ausüben kann. Ich kann in meiner Religion oder nach meinem Brauchtum Heiraten, meine Kinder taufen lassen und muss meine Abstammung nicht verleugnen . Ich kann aber die Kultur in die ich einwandere nicht zu gunsten meiner Kultur verändern.

    Meine Eltern wurden in Deutschland geboren und wurden mit der deutschen Sprache gross.
    Ich wurde in Deutschland geboren, bin mit der deutschen Literatur, der deutschen Sprache gross geworden.
    Meine Grossmutter wurde auch in Deutschland geboren, ihre Eltern aber in Polen. Meine Grossmutter sprach noch sehr gut polnisch. Ich habe gar keinen Kulturbruch erlebt. Vielleicht auch weil beide Kulturen Christllich sind. Ich habe auch keine andere Kultur aufgeben müssen. Es war ein fließender übergang. Mit der Zeit hat dann auch eine Verschmelzung stattgefunden, durch einheirat.

    Ich weiß um meine Abstammung, bin aber in der deutschen Kultur verwurzelt.

    Und ich denke wenn Kulturen aufeinander treffen, die grundverschieden sind. Auch in Bezug auf die Religionen. Und jede Kultur möchte ihre Rechte uneingeschränkt beibehalten und dann auch noch staatlich installieren, dass kann nicht gut gehen. Zum Beispiel Polygamie. Es liest sich jetz kleinkariert aber wer bekommt dann die Witwenrente, oder Ehegattensplitting, Unterhaltspflicht u.s.w. Wie soll der Gesetzgeber da verfahren. Parallelaufende Gesetze entsprechen der einzelnen Religionen und Kulturen verabschieden. Das wäre ein aufgeblähter Verwaltungsapperat. Wie soll ein Mörder verurteilt werden. Nach dem Strafgesetz seiner Kultur oder nach dem Strafgesetz des Opfers. Alle Menschen und allen Kulturen gleich gerecht werden, ist Utopie. In der Realität wird es nicht funktionieren.
     
  3. pauline

    pauline Benutzer

    Das würde ich uneingeschränkt unterschreiben.
    Ich denke auch, dass das der Punkt ist, wenn Kulturen grundverschieden sind und man nicht bereit ist sich mit den Gepflogenheiten auseinander zu setzen, sie zu akzeptieren, sie wenigstens zu tolerieren und für sich eventuell auch in Erwägung zu ziehen. Dies staatlich zu installieren kann wirklich nur schief gehen.

    Ich hatte einen türkischen Kollegen, der mich sehr erschreckt hat. Das Geschäft, auch ich, hätte ihm voll bescheinigen: integriert, netter Arbeitskollege, voll Kumpel. An einem Samstagnachmittag traf ich ihn in der nächstgelegenen Großstadt zusammen mit seiner Frau. Seine Frau mit Kopftuch, immer herunter geschaut. Nachdem wir zusammen Kaffee getrunken haben gingen wir ein paar Schritte Richtung Shoppingmeile. Nicht weit entfernt kam seine Tochter uns entgegen (17 Jahre alt), sie hatte kein Kopftuch auf, war wunderschön und war im Arm eines jungen, blonden Mannes.
    Ich kann kaum sagen, was ich dann sah. Er schlug erst sie, dann stürzte er sich auf ihn - Wahnsinn! Personen in der Fußgängerzone brachten ihn zur Vernunft. Später sagte er zu mir, dass seine Tochter nie mit einem deutschen Mann zusammen sein dürfte, weder verlobt noch verheiratet. Natürlich aus religiösen Gründen.

    Habt alle einen schönen Samstagabend!
     
  4. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    Mich erstaunt es wirklich, wie viele naive es noch immer in Deutschland gibt, die noch immer alles durch die Rosarote Brille sehen wollen.
    Auf die Gefahr hin, ebenfalls ein Nazi zu sein gebe ich in vielen punkten " peppironi " recht......zu viele Geschichten werden vom Mainstream
    der Gesellschaft verharmlost um selbst seine Schäfchen ins trockne zu bringen.
    Die Blauäugigkeit der Politik ist der Untergang einer Gesellschaft die nach dem Krieg Frieden und Soziale Gerechtigkeit endlich geschaffen hatte,
    nun bringen Ihre Erben dies alles in Gefahr und unter den Hammer. Die Erneuerer dieser Gesellschaft sind alles Hassadeure die an den Spieltischen
    der Welt Hab und Gut verspielen das durch die Menschen der ersten und zweiten Nachkriegsgeneration geschaffen wurde. Wie sagt ein Sprichwort..."
    wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis ". Deutschland will notfalls auch mit Gewalt gegen seine eigene Bürgers Vernunft die Welt retten
    koste es was es wolle. Sie sind nicht anders als Hitler persönlich auch war oder Napoleon oder wie andere Weltverbeserer. dabei zerstören sie nicht
    nur die eigene Kultur, sondern auch die Kulturen die sie glauben retten zu müssen. Jeder der Glaubt er müsse dies tun, sollte auch die volle
    Verantwortung dafür übernehmen...das heißt, Mit allen vor ? und Nachteilen die soziale, kulturelle und Wirtschaftliche Verantwortung dafür übernehmen
    und nicht der Allgemeinheit aufbürden wollen.
    Hilfe für andere fremde Menschen ist eine Sache, aber zu glauben andere die bürde Auflasten zu müssen ist eine andere Sache. ich hab grundsätzlich
    keine Probleme mit Ausländer aller Art, aber ich sehe nicht ein, das ich dafür in jegweglicher Form dafür gerade stehen soll, egal in welcher Hinsicht.
    Man möge sich nur folge Situation vorstellen.....
    Amerika hat 250 Millionen Einwohner... man stelle sich also vor die Amis würden das tun was andere bereits tun als Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika, Indien,
    Vorderasien, Russland und auch inzwischen aus Südeuropa.....also die Amis würden sich erinnern, das sie fast alle aus Europa stammen und nach dem
    Reichen ???? Deutschland wollten....die Reichen würden euch was husten........
    den Rest spare ich mir vorerst zum Thema.....weil der naive zu schnell müde wird darüber zu lesen und nachzudenken.....:D:D:D:D:D:D o_O:eek::mad:
     
  5. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Ich bin der Meinung der Naive oder auch die sogenannten Gutmenschen denken wirklich nicht über ihren Gartenzaun hinaus.

    Wenn ich versuche über die negativen Seitern der Eu oder des Euros spreche, merke ich sie wollen sich nicht mit dem Thema wirklich auseinander setzen.

    Wenn aber dann Fakten auf den Tisch kommen.

    Der Zerfall der Infrastruktur (Schwimmbäder werden geschlossen oder privatisiert, Parkanlagen und Friedhöfe verkommen, die Stadtbüchereien müssen einsparen, kein Bücherbus mehr u. s. w.), die Kommunen haben kein Geld mehr.

    Mietwohnungen die nicht mehr bewohnbar sind, weil sie von Immobiliengruppen aufgekauft werden die nicht mehr in diese Immobilien investieren.
    Und trotzdem werden diese Wohnungen noch vermietet an Menschen die sich keinen anderen Wohnraum leisten können. Denn der Wohnraum wird dann von Steuerngelder bezahlt. ( Hartz IV, Grundsicherung, Sozialhilfe), die Rentenreform z. b. (Abschlag bei Eu Rente) und weniger Rentenpunkte für die Zeiten der Ausbildung (ich dachte immer Weiterbildung lohnt sich). Die Einsparungen bei den Rentenreformen will ich jetzt garnicht alle aufführen, es sind zuviele.

    Für das vereinte Europa ist uns ja nichts zu teuer. Und für dieses vereinte Europa müssen wir alles in Kauf nehmen.
    Ein Kulturenmischmasch, Armut , Bevormundung, Beschränkung der Meinungsfreiheit.
    Und das die Völker Europas nicht in Frieden miteinander leben, sondern es wird Hass geschürt.
    Eine Währung für alle EU Länder, aber unterscchiedlich schlechte Lebensbedingungen. Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher.

    Und vor allen Dingen die Massenmedien die Druck auf die öffentliche Meinung ausüben. Und da die Meinschen Isolationsfurcht haben wagen sie garnicht mehr, ihre tatsächliche Meinung zu äussern. Das führt dann zu einer Schweigespirale (interessante Theorie von
    (von Elisabeth Noelle-Neumann).
     
  6. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.....
    Aber wie heißt ein weiteres Sprichwort: unter den Blinden ist der Einäugige ( noch ) König........
     
  7. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Ich würde mich eher als Konservativ bezeichnen und wer daraus ein Nazi macht, hat wohl eher ein eigenes Problem oder ist einfach nur dumm.

    Mein Grossvater war tatsächlich ein Kommunist, später nach dem 2. Weltkrieg war er Sozialdemokrat bis zu seinem Tode.
    Auch ich tendierte damals, ich Glaube es hießt KPD/ML, eher in diese Richtung.
    Dann war ich einfach nur Hippie und wollte die ganze Welt verändern mit
    "Friede, Freude, Eierkuchen", danach gründete ich eine Familie und wurde konservativ gemässigt links.

    Ich wurde im Ruhrpott geboren, wo es damals noch die richtigen Malocher gab, die zum Teil in der Stahlindustrie arbeiteten und/oder den "Schwarzen Diamanten" zu Tage förderten.

    Hier war die Hochburg der SPD.

    Heute zähle ich mich zu den Konservativen, meiner Meinung nach müssen gewisse Werte erhalten bleiben, daran etwas zu ändern, würde Chaos bedeuten.
     
  8. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    Auch ich stamme aus NRW nahe an der holländischen grenze......da war man einfach Sozial eingestellt und wählte SPD bis dann die Grüne Welle anrollte....man gab sich modern...
    welch ein Fehler aus heutiger Sicht.......denn sie haben nichts dazu gelernt..... sie sind Fett geworden auf kosten des kleinen Mannes.
    Übrigens: wenn man glaubt das Aschl......der grünen könnte nicht mehr wachsen so sieht man sich getäuscht.....der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter der aus dem
    Hippi Zeitalter nicht nur optisch so erscheint, will uns ins letzte Jahrtausend möglichst zurücksetzen, auch seine Mitbewerber Simone Peter aus dem Saarland, Katrin Göring-Ekardt und
    Kerstin Andrea scheinen aus dem letzten Jahrhundert zu kommen. Zukunft auf kosten der kleinen Leute wollen sie betreiben......ich hoffe das sie nie wieder zur alten Machtstärke zurück
    kehren......werte scheinen sie nicht wirklich vertreten zu wollen....Das gilt allerdings auch für die anderen etablierten Parteien
     
  9. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Ja, ja die "Grüne" Beglückskunspartei, die ja am Anfang für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit stand.
    Das hat mich damals angesprochen.

    Mittlerweile finde ich diese Partei und ihre Vertreter nur noch beschämend.
    Die stecken noch immer in ihren Birkenstock-Sandalen mittlerweise ertweitert mit Burka.

    Da habe ich doch, so blöd wie ich bin, meine Kinder konservativ erzogen, ihnen die elementaren Grundwerte vermittelt.
    Punktlichkeit, Höflichkeit, keine Gewaltanwendung und was ist passiert. Sie haben Schule, Ausbildung Fortbildung u. s. w. gemacht, ihnen geht es im Augenblick finanziell ganz gut, Zahlen den Spitzensteuersatz.

    Und was haben sie davon, nur das sie dieses System finanzieren.

    Besser ich hätte ihnen türkendeutsch beigebracht.

    Was hast du für Problem?! Bissu Nazi oda was? Willst du Problem oder was? Soll ich meine Freunde holen oder was, isch schwöare.
    Hassu Brohblem? Guk net, sons hol isch meine Brüda!


    Und jetzt bekomme ich die falsche Erziehung nicht mehr aus ihnen heraus. Vielleicht lernen sie es ja nocht.

    Ey alda isch mach disch Krankenhaus.
     
  10. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Sehr fragwürdig, dass sie nur Steuern zahlen und absolut nichts dafür bekommen. Auch glaube ich nicht, dass weder du, noch deine Kinder mit irgendwelchen Menschen aus diesen sozialen Schichten tauschen wollen. So zu tun, als seien deine Kinder die Opfer und Verlierer im System und die bildungsarmen und sozial schwachen Schichten die großen Nutznießer und Gewinner, halte ich für äußerst bedenklich.

    Ich sollte hier noch klar stellen, dass es hier im Forum wichtig ist, seine eigene Meinung deutlich als solche zu kennzeichnen. Dabei aber Tatsachenbehauptungen unbedingt durch eine Beweisführung zu belegen.
     
  11. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    focus.de

    Gut- und Schlechtverdiener werden entlastet, die Mitte zahlt zu viel, so lautet der Vorwurf zahlreicher Experten. Aber wer gehört zu welcher Gruppe?
    Das Einkommen liege im Schnitt bei 40 000 Euro Brutto im Jahr.
    Die Mitte zeichne aus, dass sie Verantwortung „unter großen Anstrengungen füreinander und für unser Land übernimmt. Die Bürger der Mitte bringen sich in die Gesellschaft ein, sie sind die Leistungsträger für unser Land.“

    welt.de

    Fast 18 Prozent der in Deutschland lebenden Ausländer erhalten Hartz-IV-Leistungen. Damit empfangen sie mehr als doppelt so häufig Hartz IV wie Deutsche.
     
  12. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Das bekommt der Steuerzahler.

    Die Angst der Polizisten in deutschen Städten
    In manchen Vierteln deutscher Städte sind Drogenverkäufe, Hehlerei, Schlägereien und Schwarzarbeit an der Tagesordnung. Sogar die Polizei tut sich immer schwerer, wird oft brutal angegriffen. Die Beamten konzentrieren sich bei ihren Einsätzen auf die eigene Sicherheit – in einige Gegenden wagen sie sich kaum noch hinein.
    welt.de/politik/article2256695/Die-Angst-der-Polizisten-in-deutschen-Staedten.html

    Die Städte und Gemeinden baden die Naivität der europäischen Einigung aus“. Deutliche Worte fand SPD-Chef Sigmar Gabriel angesichts der Folgen der Armutswanderung aus Osteuropa, die er am Freitag im Bereich In den Peschen in Rheinhausen und in Hochfeld in Augenschein nahm.
    ..............................Verständnis zeigt der SPD-Bundesvorsitzende aber nicht nur für die Nöte dieser zum Teil hier „schwierig zu integrierenden“ Gruppe, sondern auch für die Menschen, die in ihrer Nachbarschaft leben, alteingesessene Bürger, die sich angesichts der Zustände nicht mehr Zuhause fühlen.
    lokalkompass.de/duisburg/politik/staedte-nicht-alleine-lassen-spd-chef-gabriel-fordert-soforthilfe-vom-bund-d284047.html
     
  13. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    OK, du willst uns damit mitteilen, dass Ausländer besser integriert werden müssen, der deutsche Staat zu wenig für deren Integration tut und über Jahre hinweg eine Politik der Ausgrenzung praktiziert wurde.

    Die Kunst besteht ja nicht darin Fehler in der Gesellschaft aufzuzeigen, sondern deren wahre Hintergründe zu erkennen und daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen, ohne dabei Plattitüden zu rezitieren.
     
  14. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Nein, dass wollte ich mitteilen. Ich suche keinen Fehler in der Gesellschaft, dass sind Fehler einer verfehlten Einwanderungspolitik.
    Sie müssen nicht besser integriert werden, sie kommen erst garnicht herein.
    Das was Herr Friedrich sagte, meinte ich. Mit seiner Ausssage ist mir dieser CSU Politiker schon fast symphatisch. Vielleicht sind die wahren Hintergründe, die Geopolitische Lage Rumänien, dass Abstriche gemacht wurden, dass dieses Land in die Eu kommt obwohl es die Kriterien nicht erfüllt. Es geht nicht um Menschen und Menschenrechte und Menschenfreundlichkeit.
    Es geht um Macht und Rohstoffe (Erdöl, Erdgas). Die benötigt Europa mehr als dringend. Und wenn es andere Mittel und Wege gibt, werden gewisse Länder nicht mehr gebraucht und die Menschen sowieso nicht. Und dann werden sie fallen gelassen. Und die Gesetze werden dementsprechend wieder abgeändert.

    sueddeutsche.de/politik/diskussion-um-schengen-erweiterung-friedrich-betont-schwachstellen-in-bulgarien-und-rumaenien-1.1618174

    Zudem warnte Friedrich vor einem Zustrom von Armutsflüchtlingen. Man müsse damit rechnen, "dass Menschen überall aus Europa, die glauben, dass sie von Sozialhilfe in Deutschland besser leben können als in ihren eigenen Ländern, nach Deutschland kommen. Diese Gefahr darf sich nicht realisieren." Mit der vollständigen Freizügigkeit


    In EU-Kreisen heißt es, dass das Schengen-Abkommen so verschärft werden könnte, dass bei einem "massiven Druck auf die Außengrenzen der EU eine zeitweise Wiedereinführung der internen Grenzen möglich wird". Das liegt nicht nur im Interesse Frankreichs. Auch Italien könnte eine solche Regelung künftig anwenden, wenn andere Schengen-Staaten wie Griechenland, Malta, aber in absehbarer Zeit auch Rumänien und Bulgarien eine Zahl von Flüchtlingen an ihren Außengrenzen haben, mit der sie nicht fertig werden und die folglich in die Nachbarstaaten "abwandern".

    Ein Sprecher von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) relativierte demgegenüber aber, für Ausnahmen, wie die eines Massenansturms illegaler Einwanderer aus Drittstaaten, sei auch für Deutschland als "letzte Möglichkeit" die Rückkehr zu Grenzkontrollen vorstellbar.

    welt.de/politik/ausland/article13282448/Die-Rueckkehr-der-Grenzkontrolle-in-die-Koepfe.html

    SPIEGEL ONLINE - 30.05.2013

    Die EU reformiert das Schengen-Abkommen. Ab 2014 sollen Staaten an ihren nationalen Grenzen wieder Passkontrollen einführen dürfen - bis zu zwei Jahre lang. Die Bundesregierung befürwortet die Änderungen, die Grünen sehen eine wichtige europäische Errungenschaft gefährdet. mehr...

    SPIEGEL ONLINE - 29.04.2013

    In den USA lässt sich Innenminister Friedrich über die Ermittlungen nach den Boston-Anschlägen unterrichten - und fordert für Europa gleich eine Neuerung bei der Einreisekontrolle: Nach US-Vorbild schwebt ihm ein zentrales Online-Registrierungssystem für den Schengen-Raum vor. mehr...
     
    trebla gefällt das.
  15. pauline

    pauline Benutzer

    Man kann über das Thema kontrovers diskutieren, mich interessiert zunächst einmal die Meinung anderer Forumsteilnehmer und genau deshalb habe ich mich hier angemeldet.

    Man muss die Lebenssituation der Menschen kennen um sie zu verstehen.
    Ich denke, dass gerade Menschen die seit langem in einem Stadtteil leben, der sich so nach und nach zum sozialen Brennpunkt entwickelt hat, vieles aus einem anderen Blickwinkel sehen und mir würde es genauso gehen!

    Mein Tagesablauf besteht nicht nur aus waschen, bügeln, kochen, putzen, Garten - auch der Geist muss was zu tun haben.
    Vor längerer Zeit hatte ich mal den Koran (deutsche Übersetzung) angefangen zu lesen, ich wollte verstehen und kam mir vor wie in einer anderen Welt. Einige Stellen habe ich noch sehr gut in Erinnerung. Ich war entsetzt und habe nicht weitergelesen.

    Das Buch "Neukölln ist überall" vom Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky habe ich ganz gelesen. Ich bin sehr beeindruckt von dem Autor, der drastisch und zutreffend über die Probleme redet, wie sie in Neukölln und auch in etlichen anderen deutschen Großstädten mit hohem Migrantenanteil herrschen. Gesellschaftliche Probleme durch die rosa-rote Brille zu betrachten und auszusitzen reicht nicht. Integration ist keine Einbahnstraße. Die Menschen in Deutschland geben bereits sehr viel und es ist unser Recht auch etwas zu verlangen. Das Erlernen der deutschen Sprache, die Achtung unserer Gesetze und die Achtung unserer Kultur sind unabdingbar. Leider wird das oftmals nicht praktiziert!

    Allen einen schönen Nachmittag!
     
  16. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Hört wich für mich so an, als willst du überhaupt keine Ausländer in Deutschland. Kommt für mich zumindest so rüber.

    Genau und dazu gehören immer zwei Seiten.

    Eine durchaus interessante Sendung lief dazu erst vor kurzem, die ich jedem hier nahelegen kann. Es räumt sicher in ein paar Bereichen mit dem ein oder anderen Vorurteill und Missverständnis auf, und schließt sicher so manch eine Wissenslücken.

    Zu sehen hier:
    http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/beckmann/sendung/26092013-menschen-auf-der-flucht100.html
     
  17. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    @ Joaquin
    Ich habe weder das
    OK, du willst uns damit mitteilen, dass Ausländer besser integriert werden müssen, der deutsche Staat zu wenig für deren Integration tut und über Jahre hinweg eine Politik der Ausgrenzung praktiziert wurde.
    noch das
    Hört wich für mich so an, als willst du überhaupt keine Ausländer in Deutschland. Kommt für mich zumindest so rüber

    sondern das
    Zudem warnte Friedrich vor einem Zustrom von Armutsflüchtlingen. Man müsse damit rechnen, "dass Menschen überall aus Europa, die glauben, dass sie von Sozialhilfe in Deutschland besser leben können als in ihren eigenen Ländern, nach Deutschland kommen. Diese Gefahr darf sich nicht realisieren." Mit der vollständigen Freizügigkeit

    gemeint.

    So kompliziert drücke ich mich doch garnicht aus!

    Jetzt zur Beckmann Sendung, meine Meinung was haben Armutsflüchtlinge mit Asylsuchende gemeinsam. Und um meine Wissenlücken zu schliessen.

    Unter der Bezeichnung Asyl verstehe ich den Schutz vor Gefahr und Verfolgung; die temporäre Aufnahme Verfolgter.

    Als Flüchtlinge anzuerkennen sind Menschen, wenn sie, wie es im Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 heißt, sich außerhalb ihres Heimatlandes befinden und berechtigte Furcht haben müssen, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischen Gesinnung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt zu werden. Wirtschaftliche Not, Naturkatastrophen oder Armut werden nicht als Fluchtgründe im Sinne des internationalen Asylrechts anerkannt.
    asyl.net/uploads/media/gfk.prn.pdf

    Ich hoffe damit habe ich meine Position geklärt!
     
    nachtkrabb gefällt das.
  18. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    .....nutzen Rechtsextreme die Anwohnerängste zur Stimmungsmache gegen Ausländer –

    Mehr bei: https://www.talk50plus.de/threads/multi-kulti-oder-assimilation-wie-viele-ausländer-einwanderer-und-asylanten-verträgt-deutschland.1701/#ixzz2g9HdPWVE


    Ich muss mir nicht Beckmann ansehen , ich bin schon nahe am Brennpunkt. Aber Gottseidank noch einige Kilometer entfernt.

    lokalkompass.de/duisburg/politik/buerger-protestierten-vor-dem-rathaus-in-rheinhausen-d205435.html

    Vor Beginn der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Rheinhausen machten Anrainer der Problem-Immobilie "In den Peschen" (wir berichteten) ihrem Unmut gegenüber Bezirkspolitikern Luft.

    “Wir sind den täglichen Kampf gegen Lärm, Müll und Belästigungen leid”, so unisono die Aussagen der betroffenen Bürger. In einem mehrseitigen Brief, der jetzt allen örtlichen politischen Fraktionen und Mandatsträgern über Land- und Bundestagsabgeordnete und auch dem Europäischen Parlament zuging, mahnen die Anwohner an, dass nicht nur Wirtschaftsflüchtlinge aus Südosteuropa, sondern auch deutsche Staatsbürger Rechte haben.


    Lassen wir doch einfach die Bürger sprechen, die tägtäglich mit dieser Misere leben müssen. Dazu brauchen diese Bürger keine Stützenhilfe von Rechtsextremen. Diese Bürger sind durchaus in der Lage objektiv zu urteilen und können für sich selbst sprechen.

    Was ich besonders interessant finde, das Problemhaus in Duisburg gehört einem Hr.Branko Baresic
    ..............Doch die Duisburger Rotlicht-Größe Branko B. will für die Müllgebühren, den Müll, den seine Mieter verursachen nicht aufkommen. Warum auch, er verdient an den Armutsflüchtlingen und für die Beseitigung des Mull`s soll die Stadt Duisburg aufkommen.(Der Steuerzahler). Neben dem Einkommen aus dem Rotlichmilieu ist das dann wohl das kleine Zubrot. Und Hr. Baresic stammt aus......................na, woher wohl.

    lokalkompass.de/duisburg/politik/in-den-peschen-3-5-eigentuemer-meldet-sich-zu-wort-kein-gewissenloser-vermieter-
    d209373.html


    derwesten.de/politik/roma-vermieter-will-muell-rabatt-id8431277.html

    Vermieter des Duisburger Problemhauses setzt Roma vor die Tür
    derwesten.de/staedte/duisburg/vermieter-des-duisburger-problemhauses-setzt-roma-vor-die-tuer-id7293216.html

    Zum gutem Schluss, dass sind Fakten, Daten und kein Beckmann blah blah.

    Und an Hr. Joaquin. Nicht Asylanten mit Armutseinwanderung in einen Topf werfen. Und das mit den Rechten und Nazis, ich dachte das hätte sich mittlerweile geklärt, selbst die Medien schwenken schon um.






     
  19. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Also ich denke mal, dass ich als jemand der quasi zwischen den beiden Welten sitzt, hier sogar noch einen Tick mehr weiß als du und trotzdem habe ich bei dieser Sendung sehr viel neues erfahren. Denn dort wurde das Thema recht vielfältig behandelt, auch was Integrationsbemühungen bzw. Integrationsverhinderung angeht. Aber auch weil Asylanten und Armutseinwanderung, nicht immer so 100%ig auseinander zu halten sind.
    Ich sehe auch in keinem meiner Beiträge, wo ich mich auf dich beziehen, dass ich jemals da etwas von Rechten und Nazis geschrieben habe. Warum du nun gerade das hier aus dem Hut zauberst, will ich hier einfach mal so offen stehen lassen. Ich kann dir aber gerne zeigen, was ich zu dieser Art der Argumentation schon vor deiner Zeit im Forum im anderen Thema geäußert habe:
    Ich finde eine ehrliche, offene und vor allem sachliche Diskussion darüber sehr wichtig. Vor allem, weil ich auch im Alltag sehe, wie hier gezielt mit den Ängsten und Vorurteilen der Menschen, Meinungen gebildet werden. Und zwar von vielen Seiten.

    PS: Es fällt mir schwer bei deinen Texten, deine Inhalte von Zitaten und fremden Quellen auseinander zu halten. Nutze doch bitte die Zitat-Funktion für Beiträge und für fremde Inhalte.
     
  20. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    @ Joaquin

    Ich versuche es nun ganz deutlich zu erklären.

    Ich selbst komme aus einer Ausländerfamilie. Meine Urgroßeltern kamen aus Polen.

    In meiner Kindheit 1950 und Jugendzeit 1960 war Integration ein Fremdwort. Ab und zu wurde zwar eine dumme Bemerkung gemacht, eventuell wegen meines nicht deutschen Nachnamen´ s . Na und, wo ist das Problem. Niemals habe ich zwischen "Zwei Welten" gesessen. Wer zwischen "Zwei Welten sitzt, sollte das Problem bei sich suchen und nicht in der Gesellschaft, in die er einwandert oder Asyl sucht.

    Mein Schwiegersohn, kam mit 18 Jahren aus Polen nach Deutschland, das war 1968. Er hat ein Jahr einen intensiven Sprachkurs gemacht. Er spricht perfekt Deutsch. Er hat sofort gearbeitet und sich beruflich weiter entwickelt. Auch er bedurfte keiner weiteren Integration.
    Seine Mutter und die älteren Personen aus seiner Familie, sprechen fließend deutsch, nur mit einem Akzent.
    Von diesen älteren Personen hab ich noch nie gehört, dass sie in Deutschland an der Intergration gehindert wurden.

    Die bisher letzte Generation dieser Einwanderer ist zwischen 20 und 30 Jahre alt. Sie haben auch keine Probleme mit der Integration.
    Weitere Ausführungen über Ausländer die in Deutschland leben und keine Problem mit der Integration haben will ich nicht ausführen es wird ansonsten zuviel.

    Diese ganze Integrationsdebatte finde ich Hausgemacht. Wenn sich gewisse, ich bleibe jetzt bei dem Wort Ausländer, nicht integrieren können , so ist das, dass Problem dieser Menschen und nicht das Problem einer Gesellschaft.

    Und das sage ich jetzt ganz krass, wer hier nicht zurecht kommt, sollte zurück in seine Heimat gehen.

    Wir sind hiergeblieben, wir hatten und haben keine Probleme.

    Wir brauchten keine Integration und keine staatliche Hilfe, keine Sozialarbeiter, keine Hilfe von Professionellen die von dieser Art der Einwanderung profitieren.

    Ja, zu einem gewissen Teil bin ich "Polska". Fühle mich aber wie eine Deutsche und kann über Integrationsprobleme und wie sie aufgebauscht werden nur den Kopf schütteln.
     
  21. Zwielicht

    Zwielicht Benutzer

    Nachtrag:

    Mein Schwiegersohn und ich erzählen uns die neuesten Polenwitze und wir können herzhaft darüber lachen.
    Wir sind so was von "Politsch inkorrekt".
     
    Gast327 gefällt das.
  22. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    ....ich bin auch Ausländer...bin von NRW nach Bayern ausgewandert und habe es nie bereut...:D:D:D
     
  23. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    Lass einen Migranten ins Dorf ziehen und du kannst das Dorf vergessen..... für diese Aussage lege ich meine Hand ins Feuer.
     
  24. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Meine Eltern sind als Migranten nach Deutschland gekommen, ähnlich wie die Eltern von Zwielicht. Was soll nun mit den jeweiligen Orten passiert sein, wo sie hingezogen sind? Und was ist aus deren Kindern geworden?

    Da Du ja gerne deine Hand dafür ins Feuer legen willst, darfst du gerne darlegen, was aus Kassel aufgrund von meinen Eltern passiert ist. Aber bitte genau!
     
  25. orbit

    orbit Aktives Mitglied

    Ach weist du...das habe ich nicht nötig...dir das in Einzelheiten zu erklären, ich denke wert die Augen aufhält als Deutscher weiß genau was ich oder zum Beispiel Zwielicht hier erklären. Schön dass du
    und einige sich hier angepasst haben und wert auf Bildung legten und legt....das heißt doch nicht zwangsläufig , das ich für alle andere Zustände in diesen Land blind sein muss. Kopftuchdeutsche
    beweisen, das sie nicht zu den Deutschen gehören wollen. Andere Nationen beweisen das ebenfalls in anderer Form und diese würde ich ebenfalls dort zurück schicken wo sie herkommen,
    denn dort könnten sie sich austoben ganz nach ihrer Tradition. Wer hier leben will, sollte Bedienungslos die Spielregel
    einhalten, ohne wenn und aber..... Ausgeflippe Einheimsiche haben wir schon genung, da brauchen wir keine Fremden mehr dazu, die auch noch zum großen teil auf unsere kosten leben wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6 Oktober 2013
    roxy gefällt das.
Die Seite wird geladen...
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.