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Moral der Reichen und des Reichtums?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit, Ernährung + Fitness" wurde erstellt von Joaquin, 20 Januar 2016.

  1. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Wenn die Zahlen, welche die FAZ vorgelegt hat sieht, dann fragt man sich unweigerlich, wie Moral und Reichtum miteinander zusammen zu bringen sind und ob die nchste Revolution nicht schon vorprogrammiert ist? Hier einige der Kernaussagen aus dem Artikel der FAZ:

     


  2. Babel

    Babel Aktives Mitglied

    nicht immer, aber leider wird oft der Reichtum mit Moralosigkeit ergaunert.
    Schon im Alltag geschieht es, wie einer dem anderen des Geldes (Material) wegen belügt, betrügt, unterdrückt, erpresst, beraubt ... oft nur aus reinem Gier.
    Für die Reichen und Mächtigen sind solche Machenschaften sowieso nur leichtes Kinderspiel.

    Was kann der Einzelne Schwächere tun ? Gerechtere Verteilung kann wohl nur politisch geregelt werden. Aber Politik ist oft wiederum von Wirtschaft abhängig.
     
    Karoline gefällt das.
  3. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    „Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft.
    Wenn Sie sehen,
    dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden,
    sondern unter Zwang,
    dass man, um produzieren zu können,
    die Genehmigung von Leuten braucht,
    die nichts produzieren,
    dass das Geld denen zufließt,
    die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln,
    dass Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit,
    dass die Gesetze Sie nicht vor diesen Leuten schützen,
    sondern diese Leute vor Ihnen,
    dass Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird,
    dann wissen Sie,
    dass Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“


    Ayn Rand
    .​
     
  4. Babel

    Babel Aktives Mitglied

    Was sagen Sie zu Bürgergeld (bedingungsloses Einkommen für jeden) ? :confused:
     
  5. Lucas

    Lucas Aktives Mitglied

    Bringt es überhaupt etwas sich Gedanken über Moral von Reichtum zu machen?
    Kann eine Firma oder ein Konzern überhaupt Moral besitzen?
    Eine Firma will Erfolg haben, ein Konzern das Monopol.
    Da spielt Moral nur dann eine Rolle wenn sie dem Geschäft nutzt.

    Wichtig ist doch das die Politik Rahmenbedingungen setzt.
    Der Vorstandsvorsitzende ist seinen Aktionären verpflichtet, nicht der Gesellschaft.
    Auch wir sind Menschen die für möglichst wenig Geld viel Ware haben wollen.
    Wenn uns dann Konzerne günstig Ware anbieten
    dann stellt sich für die meisten von uns auch nicht die Frage nach der Moral.

    Warum sind denn Konzerne so erfolgreich?
    Sind die nicht so wie sie sind, weil wir so sind wie wir sind?
     
  6. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Mir würde es schon reichen wenn die, die arbeiten, damit ein ausreichendes Einkommen erzielen könnten.

    Um richtig verstanden zu werden: 8,50€ ist Ausbeutung und kein ausreichendes Einkommen.
    Wenn jemand (StKl. 1 o. K.) 170Std./Mon. arbeitet erhält er 1.445€ Brutto. Davon nimmt ihm/ihr der Staat 366€ wieder weg. Verbleiben 1.079€/Mon.
    Das ist Ausbeutung und liegt etwa bei dem, was bei den Anhängern des bedingungslosen Grundeinkommens im Gespräch ist - ohne Arbeit versteht sich :mad:
     
    trebla gefällt das.
  7. Babel

    Babel Aktives Mitglied

    Für 1 Person müßte €.1080,- ausreichend sein, oder warum nicht (außer man lebt in teurer Stadt) ?
    Bei Mehrpersonen bekommt man für den Fehlbetrag aufgestockt.
    Nur der Differenz zu H4 ist zu gering, dass das Arbeiten dumm und sinnlos erscheint.
     
  8. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Findest du? Nach Abzug von Miete, Strom, Wasser, Heizen, Telefon, Fahrten zur Arbeit, Arbeitsbekleidung u. s. w., was bleibt denn über?
    Ich habe die kapitalgedeckte Altersvorsorge ganz vergessen.
    Und dieses arme Schwein bekommt kein neues Sofa oder Waschmaschine vom Sozialamt wenn die alte kaputt ist. Hat aber zum Leben auch nicht mehr, als ein Harz IV Bezieher,

    Jeden Tag müssten mindestens 20 Abgeordnete vor Scham daran ersticken, dass sie von einem solchen Hungerlohn auch noch Steuern und Sozialabgaben erpressen.
    Solch eine Bezahlung ist nicht "ausreichend". Sie ist ein Skandal - womit wir wieder bei der Ausgangsfrage angekommen wären: Moral der Reichen und des Reichtums?

    P.s. Es gibt Menschen, die bekommen pro Tag mehr, als ein Durchschittsverdiener im Jahr - bekommen, nicht verdienen! Verdienen würden sie einen Tritt in den Ars<h
     
  9. Babel

    Babel Aktives Mitglied

    Bei einem Singelhaushalt (eines Bekannten) : Miete inkl. Nebenkosten (Heizung, Wasser, sogar Hausmeister...) 380,- Strom 80,- Telefon 60,- GEZ 18,- Fahrten zur Arbeit kann man steuerlich absetzen, ...

    Sozialabgaben sind Gesparten für den Arbeitnemer selbst (Renten-, Kranken-, Pflege- , Arbeitslosen-versicherungen... Eher ist es wenig verständlich, dass der Arbeitgeber größeren Teil davon zu tragen hat. Denn anders könnte der Betrag ja den Lohn erhöhen, dann aber liegen die Versicherungen in Selbst-verantwortung des Arbeitnehmers).

    In der Tat ist es unfair, dass H4er alles, sogar unnötige Klageverfahren usw. bedingungslos bezahlt bekommt.
     
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