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Klimawandel

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft + Geschichte" wurde erstellt von Sonnenschein, 19 März 2014.

  1. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Die Erde verändert sich ständig und der Klimawandel ist eine Tatsache,
    mit der sich der Mensch als Gesamtheit auseinandersetzen
    musste und dies auch in Zukunft tun muss.

    Auch die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe,
    genau wie die Verringerung von weiteren Umweltschäden.
    Das hängt von uns Menschen ab, je früher wir damit anfangen, desto besser.

    Wir sind auch moralisch dazu verpflichtet, denn auch kleine Veränderungen in unserem täglichen Leben
    können sich zu einer großen Veränderung summieren
    und dazu beitragen, die Globale Erwärmung aufzuhalten.

    Wenn JEDER konsequent anfängt richtig Müll zu sortieren und richtig zu trennen,
    und nicht so viel Billigware kauft, Sprays, ist das ein Anfang.
    Wer das Auto stehen lässt und stattdessen zu Fuß geht oder Fahrrad fährt, schützt die Umwelt!

    Bezieht z.B. euren Strom aus erneuerbaren Energien (Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie)!
    Wir können nicht nur zu den größten Verschmutzern gucken, dass Sie was tun.
    Wenn JEDER etwas verändert, kann man den Klimawandel dämpfen.

    Die Natur braucht uns Menschen nicht. Aber wir brauchen die Natur.


    Was denkt ihr darüber?

    LG Malgosia
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31 Januar 2015


  2. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

  3. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Das ist doch Quatsch. Dieser Unfug ist grandios gescheitert. Der gesammelte Kunststoff wird nur zu einem Drittel wirklich wiederverwertet. Zwei Drittel werden verbrannt - was die Verpackungsverordnung übrigens ausdrücklich erlaubt.

    In der Nordsee gibt es Windkraftanlagen, bei denen die Rotoren mit Dieselkraft gedreht werden müssen, weil die Kabel fehlen.

    Wir schalten die Atomkraft ab um die Umwelt nachhaltig durch Braun- und Steinkohleverstromung und Öl und Gas zu zerstören, statt die nachweislich umweltfreundliche Atomenergieerzeugung zu modernisieren und sicher zu machen.

    Das ist doch alles nur ein dreister Fake um uns die Kohle aus der Tasche zu holen. Und unsere Straßen quellen über von Geländewagen die nie in ihrem Autoleben etwas anderes als Straßen sehen werden. Und das, weil unser größte Kanzlerin aller Zeiten die Autolobby wichtiger ist, als die Umwelt. Aber wenn Mutti das sagt, dann wird das wohl richtig sein.

    Da stimme ich dir natürlich zu - aber was ist zu tun so lange sich einige Wenige am Schüren der Angst eine goldene Nase verdienen und uns mit schwachsinnigen Maßnahmen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen?
     
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  4. Susa_Keller

    Susa_Keller Benutzer

    Gerade Mülltrennung macht ja nun nicht viel Arbeit. Einfach nicht alles zusammenhauen, sondern Papier, Bio und Rest auseinander halten. Ich versuche schon, der Umwelt nicht bewusst zu schaden, solange es nicht völlig aufwendig ist. Hintergedanke ist da weniger der Klimawandel, sondern einfach Umweltschutz. Kleine Dinge ohne hohe kosten kann ja jeder machen-Müll nicht im grünen liegen lassen, kurze Wege mit Fahrrad oder zu Fuß (sogar für einen selbst gesund, nicht nur für Umwelt), nicht alles verschwenden und Lebensmittel nicht in Massen wegwerfen...
     
  5. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Und wo früher ein Müllwagen kam, kommen jetzt 4 - einer für Restmüll, einer für Papier, einer für die gelbe Tonne und einer für die Bio-Tonne. Und dann wandert das sorgsam getrennte Zeugs in der Müllverbrennung - Super, dass hätte man ungetrennt auch haben können aber dann wären ja nicht Milliarden an neuen Mülltonnen, die jetzt meinen Garten füllen, verdient worden.

    Natürlich kann man einiges tun - Einkäufe nur noch ein mal pro Woche, Taschen mitnehmen, auf Verpackung achten und Mehrwegprodukte kaufen. Aber schon beim Flaschenpfand entdecke ich die nächste Ballung des Irrsinns und beim Dosenpfand setzt es dann ganz aus. Jedenfalls bei mir.

    Man kann noch bei den Waschmitteln aufpassen, beim Heizen und Lüften und beim Stromverbrauch - aber bereits bei der Sparbirne scheiden sich die Geister abermals. Ich möchte mir jedenfalls keinen giftigen Sondermüll in die Fassung schrauben.

    Und beim Autofahren? Ja, da sorgen Deutsche Bahn und ÖPNV dafür, dass niemand freiwillig auf sein Auto verzichtet, Deutschland super Ökoland - wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich totlachen.

    u.s.w., u.s.w., u.s.w., u.s.w., :mad:
     
  6. Susa_Keller

    Susa_Keller Benutzer

    Gerade in Großstädten wird aber versucht, möglichst viele Leute dazu zu bringen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Parkplätze gibt es absichtlich wenig oder nur gegen hohe Parkgebühren. Dafür wird alles umfangreich mit Bus und bahn ausgestattet und es gibt viele Spartarife. Ok, die Tickets werden immer teurer, aber ich finde es immer noch günstiger als mit Auto. (außer man fährt mit DB durch Deutschland, dann ist dass Auto günstiger XD). Mir hat jemand erzählt, dass sogar in manchen Städten die Ampelschaltungen manuell so beeinflusst werden, dass Staus verursacht werden und die Menschen weniger mit Autos in Innenstädte fahren. (ob das jetzt allerdings der richtige weg ist, wage ich zu bezweifeln). Aber so wird zum Beispiel auch der verkehr manipuliert, wenn Krankenwagen oder Polizei schnell voran kommen müssen.
     
  7. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Leider, oder Gott sei Dank, gibt es in Deutschland nicht nur Großstädte. Es gibt eben immer noch riesige Regionen, wo ÖPNV nicht stattfindet. 3 Busse am Tag und am Wochenende gar keine sind nicht wirklich witzig. Und Tickets sind kaum erschwinglich - da ist die Fahrt mit Auto, dass man ja sowieso braucht, billiger, schneller und komfortabler, besonders wenn man auf der Grenze zweier Tarifzonen wohnt.
    Und die Abzocke bei der Parkraumbewirtschaftung hat doch dazu geführt, dass die Innenstädte immer weiter veröden und immer mehr Geschäfte in den Fußgängerzonen in die Insolvenz getrieben worden sind. Jede neue Behinderung spült Amazon und Co. das Geld in die Kassen. Oder Konzepte wie Centro mit ausreichend kostenlosem Parkraum auf der grünen Wiese boomen. Aber natürlich sind die dann Schuld an der Verödung der Innenstädte, nicht etwa die bescheuerte Infrastrukturpolitik der Städte.

    Gegen die Vorrangschaltung für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge ist allerdings gar nichts einzuwenden. Das ist sehr oft lebensrettend.
     
  8. losada

    losada Benutzer

    Ich habe mich von diesem immer das neueste Auto fahren verabschiedet. Schaut man sich mal den ökologischen Fußabdruck der Produktion eines Neuwagens an und vergleicht mit dem Weiterfahren eines Gebrauchten, dann fällt dies trotz möglicherweise höheren Spritverbrauchs zugunsten des letzteren aus. Auch sind die Gebrauchten in der Instandhaltung viel günstiger. Ersatzteile gibt es an jeder Ecke (mein Tipp: profi-autoteile) und reparieren kann man die alten noch selbst.
     
  9. Bariander

    Bariander Aktives Mitglied

    noeppe hat hier so ziemlich alles Wichtige und in meinen Augen auch Richtige gesagt. Vor allem das mit der Atomenergie ist bitter, aber das der Strom irgendwo herkommen muss ist den Gegnern nicht klar. Logisch würde ich die AKWs auch abschalten, WENN es bessere Alternativen als Kohle oder Gas vorhanden wären, was allerdings einfach an der Umsetzung scheitert, mehr in die regenerativen Energien zu investieren!
    Solange es ums Geld geht, wird sich auf dieser Welt nichts zum Besseren verändern!!!
     
  10. Bariander

    Bariander Aktives Mitglied

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  11. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Ich bin Atomkraftwerkgegner, ich denke, man kann den Energiebedarf auch mit Solaranlagen und Windkraftanlagen decken
    Es gibt genug Möglichkeiten z.B. Wasserkraftwerke verbrauchen keine wertvollen Rohstoffe und stoßen keine Abgase aus.

    Ein Alltag ohne Plastik ist undenkbar aber ich versuche auf Plastik zu verzichten.
    Auf dem Wochenmarkt nehme ich nur Papiertüten.
    Ich möchte das die Plastiktüten vom Markt verschwinden.

    Wettkampf um den Müll
    unter:

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/probleme-beim-recycling-wettkampf-um-den-muell-1.1975245

    Kunststoffrecycling mit dem Grünen Punkt


    Die Kunststoffe sind wertvolle Materialien, die aus Erdöl herstellt werden und deshalb nicht in den Haushaltsmüll gehören.
    Mit dem Recycling von Kunststoffen spart man Rohstoffe, Kosten, Energie und Umweltbelastungen wie Kohlendioxid.

    Beim chemischen Recycling von Kunststoffen spaltet man es in seine Grundbestandteile,
    sodass rohstofflich verwertbare Wachse, Gase, Diesel oder Öle entstehen.

    So wie man es bei den Flaschen umsetzt -Sortierung(Trennung),Reinigung der Material wird gereinigt,
    zerkleinert und geschmolzen.

    Ich denke, die Schweizer sind wahre Meister im Recycling:thumbsup:
    Es ist super in Norwegen, der Schweiz und Dänemark, die haben
    umgestellt auf Sonne, Wind und Biomasse.

    In den meisten Häfen laufen die Schiffsdiesel der Luxusliner munter weiter und blasen so enorme Mengen an schädlichen Schwefel- und Stickoxid in die Luft.

    Wenn Schiffe in Häfen ankern, bekommen sie ihren Strom meist durch ihre eigenen Dieselaggregate.

    Die Skandinavier und hier besonders Norwegen sind hier vorangegangen:
    Sie haben für den Strombedarf ein Kabelzuführungssystem gebaut, damit Schiffe nicht mehr mit ihren Dieselgeneratoren die Luft verpesten.
    Und wenn die Kreuzfahrtschiffe das nicht nutzen wollen, dürfen sie nicht anlegen.
    Für eine schnelle, einfache und flexible Verbindung zwischen Land und Luxusliner habe Siemens ein
    eigenes Kabelführungssystem entwickelt.:thumbsup:
    Mittels des Roboterarms werden die Stecker der Leistungskabel sowie der Kommunikationsverbindung "wie auf einem Tablett"
    durch die Außenluke ins Schiff gebracht. Das Ganze ist selbstfahrend und kann auch vollautomatisch von Bord aus bedient werden.

    unter:
    http://www.koenig-cie.de/de/node/9062?widgets_mode=-bm9kzs8xmdcz

    http://www.siemens.com/press/de/pre...clmv20140503.htm&content[]=ICLMV&content[]=EM

    23.07.2014,Siemens baut im Hamburger Hafen Landstromanschluss für Kreuzfahrtschiffe :):thumbsup::thumbsup:

    unter:http://www.ingenieur.de/Themen/Klim...fen-Landstromanschluss-fuer-Kreuzfahrtschiffe

    AIDA unterstützt Hamburg bei Landstrom-Einführung


    unter:
    http://www.aida.de/aida-cruises/nac...etzt-hamburg-bei-landstrom-einfuehrung-1.html

    Die erste Schiffs-Steckdose wurde im August 2008 in Lübeck eingeweiht:thumbsup:

    unter:http://www.sueddeutsche.de/auto/strom-fuer-ankernde-schiffe-anschluss-ans-festnetz-1.1131541

    Für mich heißt das, es wird also was getan, wenn die Bevölkerung erstmal auf ein Thema sensibilisiert wird und sich dementsprechend gegenüber Umweltsündern verhält,
    und z.B. auf Kreuzfahrtschiffen, deren Betreiber sich nicht um die Umwelt kümmern, keine Reisen bucht.

    LG Malgosia
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6 Februar 2015
  12. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    19.06.2016;Katastrophenklima
    Der Mai war der 13. Monat in Folge, der weltweit zu warm war.
    Auch in Deutschland bildet das Extremwetter die erwartbaren Folgen des Klimawandels ab.
    lese bitte hier:
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/klimawandel-katastrophenklima/13756736.html

    Die Bundesregierung will mit ihrer Klimapolitik diesen Wandel stoppen.

    Welche Maßnahmen sind bisher gegen den Klimawandel ergriffen worden?
     
  13. Lucas

    Lucas Aktives Mitglied

    In einem Umweltbeitrag im TV habe ich mal eine Aussage eines Wissenschaftlers gehört,
    es wäre eine Trägheit vorhanden die mit einer 50jährigen Verzögerung reagiere.
    Es muß ja dann recht frustrierend sein wenn man richtige Maßnahmen trifft,
    trotzdem aber erhebliche Verschlechterungen wahrnehmen kann.
     
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