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Harry Potter 8

Dieses Thema im Forum "Literatur, Lyrik, Poesie + Druckmedien" wurde erstellt von Kugi, 13 April 2009.

  1. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    Hi!
    Ich als Harry Potter Fan hab mich mal dran gewagt ne Fortsetzung zu schreiben. Hab bisher aber nur 2 Kapitel und würd gern mal wissen, ob es sich lohnt, weiter zu schreiben. Also wer mal lesen will schreibt mir ne Email und ich schick ihm was ich bis jetz hab.
    Danke im Voraus.
     


  2. Tiver

    Tiver Aktives Mitglied

    Schreib es doch ins Forum :D :yes:
     
  3. Jack

    Jack Neuer Benutzer

    Gibt ja auch entsprechende Seiten für Fan-Fiction...
    Da ich selber auch (hobbymäßig ;)) schreibe, würde es mich freuen, Dein Werk zu erhalten und zu lesen!
    Meine e-mail ist im Profil.... Vielen Dank im Voraus
     
  4. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    ich schreib's nich ins forum weil ich keine lust hab das leute das lesen die das bescheuert finden un mich dann deshalb doof anmachen ich weiß zwar nich ob es hier im forum so leute gibt aber da geh ich lieber auf nummer sicher
     
  5. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    sorry Jack aber ich kann deine e-mail adresse im profil nich finden. meine müsste aber im profil stehn also kannst du mir entweder eine email schicken oder du schreibst mir deine email adresse ins forum. freut mich aber das du das mal lesen willst :thumpsup:
     
  6. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    Ich schreib's jetzt einfach ins Forum, weil es ja sonst doch keiner liest. Also:

    Harry Potter und der Resurgo-Zauber
    Kapitel 1: Der 40. Geburtstag

    Im Haus Grimmauldplatz Nr.12 in London lag Harry Potter in seinem Bett und wachte auf. Er hatte schlecht geschlafen. Er hatte wieder diesen Traum, in dem ihm der ehemals böseste Zauberer der Welt, Lord Voldemort, erschien und ihm seine Rückkehr ankündigte. Harry hatte immer gedacht, dass sei nur ein Alptraum und der würde bald nie wieder kommen, aber er suchte ihn immer wieder heim und immer wenn er nach diesem Traum aufwachte, ziepte die blitzförmige Narbe auf Harrys Stirn ein wenig.
    Harry stand auf. Er ging ins Bad, wusch sich, rasierte sich und ging hinunter in die Küche. Dort warteten schon seine Frau, Ginny Potter, seine Söhne James-Sirius und Albus-Severus Potter und seine Tochter Lily auf ihn. Sie empfingen ihn mit einem "Alles Gute zum Geburtstag", doch Harry konnte sich nicht sehr über seinen 40. Geburtstag freuen. Er hatte immer und immer mehr die Befürchtung, dass Lord Voldemort wirklich ein zweites Mal zurückkehren könnte. Er setzte sich an den Tisch und begann, sein Frühstücksei zu essen. Albus fragte ihn:"Willst du denn gar nicht deine Geschenke aufmachen? Meins findest du auf jeden Fall am besten!" "Gar nicht wahr! Mein Geschenk ist das beste von allen!", erwiderte James.
    "Jetz fangt nicht schon wieder an euch zu streiten! Das hat euer Vater an seinem Geburtstag wirklich nicht verdient!", schimpfte Ginny mit den Kindern. "Tschuldigung, Mum...", sagten James und Albus gleichzeitig. "Aber sie haben Recht, Dad. Mach endlich deine Geschenke auf!", bemerkte Lily. "Ok", sagte Harry, "dann schauen wir mal." Von George Weasley bekam Harry die neusten Scherzartikel aus Ron‘s und George's Laden. Von Lily bekam er einen selbstgezauberten Käse, von Albus ein Poster der Chudley Canons, von James ein Buch mit praktischen Zaubern für alle Situationen und von Ginny eine Krawatte und ein Paar Socken. Er wollte sich gerade bei allen bedanken, da flog plötzlich eine Eule durch's offene Küchenfenster und landete elegant auf dem Küchentisch. An ihren Fuß war ein Brief gebunden. Harry machte ihn ab, gab der Eule etwas Toast und fing an zu lesen:
    "Hi, Harry! Komm uns doch mal übers Wochenende besuchen. Hermine und ich würden uns freuen. Dann könnten wir dir auch noch persönlich zu deinem Vierzigsten gratulieren. Also dann, alles Gute, Ron.
    "Damit wäre das Wochende verplant", sagte Harry. "Und nun los, sonst kommst du zu spät zur Arbeit und das passiert dem Leiter der Aurorenzentrale doch nicht.", hetzte Ginny ihn. "Du hast Recht, ich muss los. Wir seh'n uns dann heut Abend", antwortete Harry und disaparrierte. "Ich hoffe euer Vater hat heute keinen zu stressigen Tag", sagte Ginny, während sie den Tisch abräumte.
    In einer dunklen Straßenecke in London erschien Harry wieder. Er ging in Richtung Zentrum und blieb vor eine typischen Londoner Telefonzelle stehen, dann ging er hinein. Die Telefonzelle fuhr wie ein Fahrstuhl nach unten, was allerdings keinem Umstehenden auffiel. Harry kam mit der Telefonzelle im Artrium des Zaubereiministeriums an. Es war ein riesiger Saal, in dem sich viele Menschen tummelten. An allen Seiten der Wände hing ein riesiges Bild des Zaubereiministers, Kingsley Shacklebolt. Harry machte sich auf dem Weg zum Fahrstuhl. Im zweiten Stock stieg er aus und machte sich auf den Weg in sein Büro, in das Büro des Leiters der Aurorenzentrale. Doch bevor er sein Büro betreten konnte, wurde er vom Asisstenten des Zaubereiministers abgefangen, der ihm sagte, dass der Minister mit Harry reden wolle. "In Ordnung", sagte Harry und ging wieder zum Fahrstuhl. Diesmal stieg er im ersten Stock aus und ging zum Büro des Zauberiministers, der ihn schon erwartete. "Hallo, Harry. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag", sagte Kingsley. "Hi, Kingsley..äh, ich meine...Minister", antwortete Harry. "Schon gut, Harry, wir sind perdu." "Ok". "Also, weswegen ich dich sprechen will ist, dass immer mehr Verbrechen begangen werden, undzwar von einer großen Gruppe Zauberer, von denen anscheinend mehrere ehemalige Todesser sind." "Aber ich dachte die wären alle in Askaban", sagte Harry verdutzt. "Naja, nur die, die auch bei der letzten Schlacht gegen Voldemort mitgekämpft haben.", erwiderte Kingsley,(Voldemort wurde nach seiner Niederlage nicht mehr "DuWeißtSchonWer" genannt)"die anderen, von denen man nichts mehr gehört hat, sind jetz wohl wieder kriminell geworden. Durch einen Informanten haben wir mitbekommen, dass die Gruppe heute bei in der Apotheke in der Winkelgasse einbrechen will. Also Harry, du weißt was du zu tun hast." "Ja, das weiß ich. Also dann, tschüss Kingsley." "Tschüss Harry, und einen schönen Tag noch." Harry machte sich wieder auf den Weg zur Aurorenzentrale, um dort eine Truppe für das Ergreifen der Gruppe Zauberer zusammen zu stellen, von der Kingsley sprach. Er entschied sich für Tom Johnson, einen großen, kräftigen Mann, der schon lange Auror war und 7 andere Auroren. Um einen möglichst großen Überraschungseffekt zu erzielen aparrierte die Gruppe von Auroren direkt in die Apotheke hinein. Sie wiesen die Leute in der Apotheke an, nach draußen zu gehen. Dann warteten sie. Nach ungefähr 10 Minuten sahen sie, wie draußen Leute aparrierten. Einen von ihnen erkannte Harry sofort. Er hatte langes, silberblondes Haar und war groß. Harry dachte eigentlich, dass Lucius Malfoy nicht mehr kriminell wäre, aber er hatte sich anscheinend getäuscht. Ansonsten waren viele große Leute dabei und auch ein kleiner. Harry zählte leise bis drei, und dann stürmten die Auroren auf die Gruppe Krimineller los, doch diese reagierten schnell. Sofort flogen Blitze durch die Luft und man hörte immer wieder ein "Stupor" oder ein "Petrificus Totalus". Plötzlich kam ein Schockzauber direkt auf Harry zugeschossen, der sich gerade erst umgedreht hatte. Er versuchte, dem Zauber auszuweichen, aber es gelang ihm nicht ganz. Er wurde am Fuß getroffen, so dass er zwar zaubern konnte, aber auf dem Boden liegen bleiben musste. Er schleuderte Schockzauber und Körperklammerflüche zu allen Seiten, doch es gelang ihm nicht, sein Ziel zu treffen. Auch die anderen Auroren schafften es nicht auch nur einen der Kriminellen zu treffen., sie waren einfach zu flink, auch wenn sie gar nicht so aussahen. Schließlich disaparrierten die Kriminellen. Tom half Harry auf. "Warum waren die bloß so schnell?", fragte Tom. "Ich weiß es nicht genau", antwortete Harry, "aber ich glaube, dass sie einen bestimmten Zaubertrank getrunken haben, der sie schneller macht. Wir müssen unbedingt rauskriegen, was sie als nächstes vorhaben." Alle anderen Auroren stimmten ihm zu. Danach aparrierten sie wieder ins Zaubereiministerium und Harry erledigte noch Büroarbeit, bevor er sich wieder auf den Weg nach Hause machte.

    Zu Hause angekommen wurde er schon erwartet. "Warum bist du so spät?", fragte ihn Ginny. "Wir mussten noch eine Gruppe von Kriminellen aufhalten, die die Apothek in der Winkelgasse überfallen wollte. Lucius Malfoy war auch dabei.", antwortete Harry. "Malfoy? Er ist tatsächlich noch kriminell? Damit hätte ich nicht gerechnet. Habt ihr sie denn gefasst?" "Nein, leider nicht", antwortete Harry, "sie hatten wohl irgendeinen Zaubertrank getrunken, der sie unglaublich schnell macht. Wir konnten sie einfach nicht treffen und dann sind sie disaparriert." "Aber du wirst die doch noch kriegen, oder Dad?", fragte Albus. "Natürlich werd ich sie kriegen, Albus. Mach dir da mal keine Sorgen. Habt ihr denn schon eure Sachen gepackt?" "Wieso wechselst du auf einmal das Thema, Dad?", fragte Albus. "Einfach so, ich dachte die Sache wäre abgeschlossen. Auf jeden Fall muss ich jetzt erstmal was essen." "Das ist so typisch für dich. Kaum bist du von der Arbeit zurück musst du sofort was essen", sagte Ginny lachend, "Ich hab dir schon was gemacht, und als Nachtisch kannst du ja dann ein Stück von deiner Geburtstagstorte essen." "Das hört sich doch mal gut an", sagte Harry und machte sich ans Essen.

    Nachdem Harry gegessen hatte ging er an diesem Abend früh ins Bett und dachte nochmal über seinen Einsatz heute nach. Wie hatten die Kriminellen es bloß geschafft, so schnell zu sein? Gab es einen Zaubertrank mit dieser Wirkung oder einen Zauber? Bevor Harry eine Lösung finden konnte, schlief er ein. Im Traum erschien im plötzlich ein großer, alter Mann mit langem Bart und Halbmondbrille: Albus Dumbledore. "Guten Abend, Harry", sagte Dunbledore. "Guten Abend, Professor...äh...Albus", antwortete Harry, "was gibt's denn?"
    "Leider sehr, sehr schlechte Neuigkeiten, Harry. Es sieht ganz danach aus, als würde Lord Voldemort noch einmal zurückkehren." "Was?! Aber dann... dann war das doch nocht nur ein Alptraum." "Was meinst du, Harry?", fragte Dumbledore. "Naja", antwortete Harry, "in den letzten Nächten ist Voldemort mir immer wieder im Traum erschienen und hat mir seine Rückkehr angekündigt. Aber ich hab gedacht seine Seele wäre so verstümmelt, dass er gar keine Kraft mehr hat. Und wie will er überhaupt zurückkommen?" "Wie du sicher weißt ist Voldemort ein sehr, sehr mächtiger Zauberer gewesen. Und er hatte sich wohl schon vor der letzten Schlacht in Hogwarts einen Plan ausgedacht, der ihn, falls er verlieren sollte, noch einmal zurückkehren ließ. Und selbst dieser kleine Teil seiner Seele war noch mächtig genug, diesen Zauber zu benutzen." "Aber was ist das für ein Zauber?", fragte Harry. "Ein sehr mächtiger Zauber", antwortete Dumbledore, "der Resurgo-Zauber. Er lässt Menschen wieder vom Tod auferstehen. Allerdings kann er bei jedem Menschen nur einmal angewendet werden. Es ist gut möglich, dass Voldemort ihn allen seinen verstorbenen Todessern beigebracht hat, so dass die auch auferstehen können. Sollte er wirklich zurückkehren, dann wäre seine Armee stärker als je zuvor!" "Aber ich dachte, dass seine Seele so verstümmelt wäre, dass er nicht mehr zaubern könne. Und außerdem sagten sie schon so oft, dass es keinen Zauber gebe, der die Toten wieder auferstehen lässt. Wie konnte er diesen Zauber dann anwenden?" "Das habe ich mich auch gefragt, Harry. Anscheinend habe ich mich mit dem, was ich über Voldemorts Seele gesagt habe, geirrt. Und du hast recht, ich habe immer gesagt, dass es so einen Zauber nicht gibt, aber die Macht Voldemorts übersteigt meine Vorstellungen bei weitem. Er ist anscheinend noch viel, viel mächtiger als wir es je zu träumen gewagt hätten. "Aber wie kann er denn dann aufgehalten werden?", fragte Harry mit hilfloser Stimme. "Du hast nur eine Chance: Du musst diesen Zauber auch lernen und damit so viele Verbündete wie möglich wieder auferstehen lassen bevor Voldemort zuschlägt." "Aber wie kann ich diesen Zauber lernen? Wie benutze ich ihn?"
    "Das", sagte Dumbledore, "ist ein Rätsel, das ich nicht für dich lösen kann. Das ist deine Aufgabe. Ich werde dich aber weiterhin über alle Neuigkeiten informieren. Viel Glück, Harry." "Moment, Albus, warte!", rief Harry, aber Dumbledore verschwand.

    So, ich hoffe das lesen jetzt auch welche. Feedbacks bitte hier rein schreiben bald folgt auch Kapitel 2. Hoffe es gefällt euch.

    Liebe Grüße Deadman10
     
  7. Todesengel

    Todesengel Aktives Mitglied

    Ich finde es garnicht so schlecht, ich habe mal Harry Potter 1 bekommen bis heute noch nicht gelesen ich hasse lesen...aber für Deadman hab ich es mal in kauf genommen^^

    Ich find es ganz gut Lord Voldemort geht zurück MUHAHAHA :thumpsup:

    Ich finds gut!
     
  8. Jack

    Jack Neuer Benutzer

    Sodale ;)

    Also im Großen & Ganzen hast du ganze Arbeit geleistet, aber so ganz winzige Kleinigkeiten fehlen noch. Lass das Kapitel 1 jetzt mal für 1-2 Monate liegen, und dann lies es Dir wieder durch und verbesser' es. Mir fehlt eine präzise Ausschmückung der Szenen, Ortbeschreibungen, Gefühle. Bei Dir folgt momentan Action auf Action.

    Aber sonst gute Arbeit!

    @Todesengel: Obwohl ich kein HP Fan bin, hab nur die Bücher gelesen, sind sie auf jeden Fall empfehlenswert. Die Story ist echt gut und Rowling hat echt nen angenehmen Schreibstil.

    Mein absoluter Fav ist der Vierte Teil!
     
  9. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    Harry Potter und der Resurgo-Zauber
    Kapitel 2: Die Kriminellen-Bande

    Am nächsten Morgen wachte Harry früh auf. Als er auf seine Uhr schaute waren es gerade mal halb sieben. Er wusste, dass er sowieso nicht mehr einschlafen konnte, weil er immer wieder an seinen Traum denken musste, in dem ihm Dumbledore erschienen war und bestätigte, dass Lord Voldemort zurückkehren würde.
    Er stand auf und ging in die Küche. Er tat das möglichst leise um Ginny und die Kinder nicht aufzuwecken. In der Küche wollte er sich gerade Kaffee machen, da hörte er vom Fenster her ein Schuhuen. Er blickte zum Fenster und sah eine Schleiereule, die einen stattlichen Eindruck machte. Harry ging zum Fenster, öffnete es und die Eule kam herein geflogen und landete elegant auf dem Tisch. Nun konnte Harry einen Brief erkennen, der an das linke Bein der Eule gebunden war. Er band ihn ab, rollte das Pergament auf und erkannte sofort Kingsley’s Handschrift, allerdings waren die Buchstaben in großer Eile auf das Papier gekritzelt worden. Harry las den Brief:

    Hallo Harry!
    Du musst so schnell wie möglich ins Ministerium kommen! Wir wissen jetzt, wann diese Kriminellen-Bande als nächstes zuschlagen will. Sie wollen anscheinend schon heute morgen bei Ollivander einbrechen. Beeil dich!
    Kingsley


    Harry legte das Pergament beiseite und rannte nach oben ins Schlafzimmer um sich umzuziehen. Im Schlafzimmer traf er auf Ginny, die gerade wach geworden war. „Ahhh…Morgen, Harry“, begrüßte sie ihn gähnend. „Morgen“, erwiderte Harry hastig, nahm einen dunkelblauen Umhang aus dem Schrank, zog ihn an und rannte mit den Worten „Tut mir leid, ist ein Notfall“ aus dem Schlafzimmer in die Küche und dann nach draußen, wo er disapparrierte. „So geht das in letzter Zeit immer wieder…“, seufzte Ginny. „Er ist kaum noch zu Hause. Hoffentlich geht er wenigstens an dem Wochende bei Ron und Hermine nicht zur Arbeit.“
    Im Ministerium angekommen rief Harry alle Auroren zusammen und apparrierte mit ihnen in die Winkelgasse. Sie liefen zum Laden von Ollivander, dem Zauberstabmacher, wo Harry ihnen Ruhe bedeutete, indem er den Finger auf den Mund legte. Er wagte einen Blick durchs Schaufenster, doch im Laden war nichts außergewöhnliches zu beobachten. Keine Käufer, keine Kriminellen, nur Ollivander, der hinter dem Tresen stand. Harry und die Auroren betraten den Laden und berichteten Ollivander, dass ein Einbruch zu erwarten war. „Ein Einbruch?“, sagte Ollivander verdutzt, „aber…wer wäre denn dumm genug, irgendwelche Zauberstäbe zu stehlen. Weiß denn nicht die ganze Zaubererschaft inzwischen, dass sich der Zauberstab den Zauberer aussucht? Wenn man einfach Zauberstäbe stiehlt werden sie den Dieben nicht gehorchen.“ „Tja“, entgegnete Minerva McGonagall, die ehemalige Schulleiterin von Hogwarts, die inzwischen Aurorin geworden ist, „es gibt anscheinend immer noch Leute, die das nocht verstehen wollen.“ Zu Harry’s Schulzeit war McGonagall seine Lehrerin in Verwandlung. Sie hatte ihn bei der Ausbildung zum Auror unterstützt. „Nun, wenn das so ist“, sagte Ollivander, „dann tut was ihr tun müsst um diesen Laden vor dem Diebstahl zu bewahren.“ „Was anderes bleibt uns nicht übrig“, entgegnete Harry. Also versteckten sich Harry und die anderen Auroren überall im Laden und warteten auf die Ankunft der Kriminellen. Doch sie tauchten nicht auf. Harry war sich nicht sicher, ob sie vielleicht schon zu spät waren. Vielleicht wurde Ollivander schon überfallen, doch er weiß es nicht mehr, weil man ihm einen Gedächtniszauber verpasst hatte. Nachdem Harry ein paar Minuten hin und her überlegt hatte, hörte er von draußen lautes Geschrei. Er sprang auf und rannte nach draußen, die anderen Auroren hinter ihm. Draußen angekommen lief ein Mann mit angsterfülltem Gesicht auf ihn zu: „Einbruch…bei Flourish & Blotts…sie foltern alle, die da sind! Sie müssen irgendwas unternehmen! Schnell!!!“ Sofort rannten Harry und die Auroren zum Buchladen in der Winkelgasse. Bei Flourish & Blotts angekommen, bot sich Harry und seinen Begleitern ein grauenvollerer, Anblick, als sie es sich je zu träumen gewagt hatten. Überall krümmten Menschen sich und schrien wie verrückt auf dem Boden. Über jedem von ihnen stand ein Mann, der den Zauberstab gezückt hatte. All diese armen, unschuldigen Menschen waren vom Cruciatus-Fluch, dem Folterfluch, belegt. Er war einer der drei Unverzeihlichen Flüche, zusammen mit dem Imperius-Fluch und dem Todesfluch, Avada Kedavra. Harry war der einzige, der diesen Fluch je überlebt hatte. Zum ersten Mal vor 39 Jahren, als Lord Voldemort, der schlimmste und mächtigste aller Magier, in das Haus von Harry’s Eltern eingedrungen war und diese getötet hatte. Nach ihnen wollte er auch Harry töten, doch der Fluch war von Harry abgeprallt und hatte Lord Voldemort seiner Kraft beraubt. Zum zweiten Mal hatte Harry diesen Fluch vor 22 Jahren überlebt, bei der legendären Schlacht von Hogwarts, bei der Voldemort endgültig getötet wurde.
    Harry, den Zauberstab schon gezückt, feuerte Schock- und Lähmflüche auf die Kriminellen ab, die anderen Auroren taten es ihm gleich. Die Kriminellen, die zuvor noch die Leute gefoltert hatten, konnten allerdings ausweichen und disapparrierten sofort, zusammen mit einem großen, prall gefüllten Beutel, der, wie Harry sich dachte, bestimmt Bücher mit Zaubersprüchen und Flüchen enthielt. „Sie…sind schon wieder entwischt…“, seufzte Harry. Doch in seinem Innern war er stocksauer. „Also eins ist klar“, meinte er, „wer auch immer der Informant war, der gesagt hat, diese Typen würden bei Ollivander einbrechen wollen, er ist nicht auf unserer Seite. Sonst hätte er uns wohl kaum falsche Informationen gegeben.“ „Aber warum sollte uns irgendjemand aus dem Ministerium falsche Informationen geben?“, fragte McGonagall entgeistert, „Voldemort ist nicht mehr an der Macht und außer ihm kenne ich niemanden der einen Grund hätte das Ministerium zu infiltrieren.“ „Das stimmt“, antwortete Harry, „aber das werden wir schon noch erfahren. Also gut, ihr bringt die Verletzten ins St. Mungo und ich mach mich auf den Weg zurück ins Ministerium um Kingsley alles zu berichten. Wir treffen uns später in der Zentrale, da erzähl ich euch dann wie’s weitergeht.“ Alle Auroren nickten stumm. Sie halfen den Verletzten auf und disapparrierten mit ihnen. Auch Harry disapparrierte. Im Ministerium angekommen machte er sich auf den Weg zu Kingsley’s Büro. Er klopfte dreimal, hörte Kingsley „Herein“ rufen und trat ein. Kingsley’s Büro war groß und mit antiken Holztischen und Holzstühlen ausgestatt. Die Wände waren in einem knalligen Rot angestrichen. „Und?“, fragte Kingsley, „habt ihr diese Typen gefasst?“ „Nein“, entgegnete Harry kalt, „der Informant hat uns falsche Informationen gegeben. Sie sind nicht bei Ollivander, sondern bei Flourish & Blotts eingebrochen. Weil wir bei Ollivander waren konnten sie den Laden natürlich ohne Probleme ausrauben. Als wir dort ankamen war’s schon zu spät. Sie sind entkommen.“ „Habt ihr wirklich habt falsche Informationen bekommen?“, wollte Kingsley wissen. „Ja, deshalb muss ich auch wissen, wer der Informant war, damit wir in festnehmen und befragen können.“ „Also“, begann Kingsley, „der Mann, den ich auf die Bande angesetzt hab ist…Tom Jones.“ „Tom?“, stieß Harry total überrascht hervor, „aber…er war immer ein guter Auror…aus ihm hätte noch so viel werden können. Also gut, dann werde ich ihn mir mal zur Brust nehmen. Ich komm dann wieder wenn ich mehr weiß. Machs gut, Kingsley.“ Die beiden verabschiedeten sich voneinander und Harry ging aus Kingsley’s Büro zur Aurorenzentrale.

    In der Aurorenzentrale suchte er nach Tom Jones, doch er fand ihn nicht. Er durchsuchte alle Büros nach ihm, doch er war nirgendwo zu sehen. Harry dachte, dass Tom bestimmt schon wüsse, dass sie ihm auf die Schliche gekommen sind. „Wahrscheinlich ist er geflohen“, dachte er. Harry entschied sich, noch bis zum nächsten Tag abzuwarten. Vielleicht hatte Tom schon früher Schluss gemacht und würde am nächsten Tag ohne eine Ahnung, dass man ihn durchschaut hatte, ganz seelenruhig wieder zur Arbeit kommen. Auch Harry machte sich an diesem Tag schon kurz nach Mittag wieder auf den Weg nach Hause, zum Grimmauldplatz Nummer 12. Schließlich musste er noch seinen Koffer für das Wochenende bei Ron und Hermine packen.
    Wieder zuhause ging Harry hoch ins Schlafzimmer, holte einen Koffer aus dem Schrank und ließ die Sachen, die er für das Wochenende brauchte, mit einem Schlenker seine Zauberstabs in den Koffer fliegen. Mit gepacktem Koffer ging er die Treppe runter ins Wohnzimmer, wo Ginny und die Kinder saßen. Ginny war gerade dabei, die Löcher in den Socken der Kinder zu stopfen, was eine Zeit lang dauerte, obwohl sie für jedes Loch nur einem kurzen Schnipser mit dem Zauberstab brauchte. Ginny wusste nicht wie, doch die Kinder, vor allem James und Albus, schafften es jede Woche mindestens ein Loch in all ihre Socken zu bekommen. Harry vermutete, dass die beiden ihre Socken als Versuchskaninchen für Zauberexperimente benutzten. Er erinnerte sich noch gut daran, wie Albus vor 2 Jahren mit einer halb verbrannten Socke zu ihm gekommen war.
    Harry setzte sich nun auch an den Tisch und half Ginny mit den Socken, während James und Albus unter großer Anfeuerung von Lily eine Partie Zaubererschach spielten. Zaubererschach funnktionierte eigentlich wie normales Schach, allerdings schlugen sich die Figuren gegenseitig die Köpfe ein. „Wann wollen wir eigentlich morgen los?“, fragte Lily. „Ich denke, wir machen uns morgen früh auf den Weg“, antwortete Harry, „aber jetzt machen wir uns erst mal noch einen gemütlichen Tag.“

    So das ist Kapitel 2. Hoffe ich bekomme auch hierfür Feedbacks.

    Liebe Grüße, Deadman10
     
  10. jenny23701

    jenny23701 Bekanntes Mitglied

    ich find es totaö spannend
    klar hier und da fehlen noch detailliertere beschreibungen, aber ich will jetzt schon wissen wie es weitergeht
     
  11. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    Danke für das Feedback, Jenny23701. Hoffe du wirst auch die folgenden Kapitel lesen.
    Mit Kapitel 3 wird's aber noch etwas dauern, weil ich derzeit viel um die Ohren habe.
     
  12. Zerenade

    Zerenade Benutzer

    Liest sich schonmal sehr gut. Auch wenn ich nicht unbedingt Harry Potter-Fan bin...

    Nimm das jetzt ernst: Du schreibst irgendwie sogar besser als Rowling. Das soll kein Spaß sein...
     
  13. Kugi

    Kugi Aktives Mitglied

    @Zerenade: Ach echt? Danke für das Kompliment, aber irgendwie kann ich das gar nich so wirklich glauben. Ich glaub dir zwar, dass du's ernst meinst, aber meiner Meinung nach schreibt Rowling doch deutlich besser und detailierter. Trotzdem danke;)
     
  14. Telefon1

    Telefon1 Aktives Mitglied

    Hey, erstmal fettes Lob!!! Hast ganze Arbeit geleistet!
    Aber im 2. Kapitel! Tom Jones??? Ist das ne Anspielung auf den Sänger???
    http://www.youtube.com/watch?v=sI5LWwC-cE8
     
  15. (Anonym)

    (Anonym) Aktives Mitglied

    Du schreibst schon gut, Deadman, aber nicht unbedingt besser als Rowling.
    Besser als die Deutsche Übersetzung - das ist gut möglich, aber Rowling hat ihre eigene, zauberhafte Art und Weise, die zu übertreffen nicht wirklich einfach ist. :yes:

    Ich sag nicht, dass du schlecht bist, ganz im Gegenteil, aber Rowling ist einfach Hammer. ;)
     
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