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Gibt es wirklich so viele Sprachen die aussterben ?

Dieses Thema im Forum "Kunst, Kultur + Architektur" wurde erstellt von paul25, 21 September 2014.

  1. paul25

    paul25 Benutzer

    Grüßt euch !

    Habe neulich mal einen wirklich erschreckenden Beitrag im TV gesehen, da ging es darum dass knapp 2400 Sprachen ausgestorben sind und wirklich keiner die mehr spricht. Ich muss sagen dass ich dass überhaupt nicht verstehen kann denn man sollte doch stolz sein dass man Kenntnisse mit anderen Sprachen hat !!!! :) Bei mir ist die Muttersprache selber nicht deutsch aber ich spreche beide einwandfrei und ohne Einschränkungen :)
    Mich würde daher doch interessieren ob das stimmt, ich meine gibt es wirkliche Belege oder sonstige Infos dazu ?

    Danke ;)
     


  2. Kupid

    Kupid Aktives Mitglied

    Moin..

    Ich finde es zwar mega scheiße aber ja es ist wahr, mehr als 10 Sprachen sterben täglich aus und das nur weil die Menschen auswandern und die Sprache die dort gesprochen wird annehmen und ihre vergessen. Ich habe ja mal überhaupt nichts dagegen aber muss ehrlich sagen dass es meiner Meinung nach sehr unverschämt ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen dass es in 1000 Jahren nur eine Sprache gibt aber wenn es so weitergeht wird nicht mal diese bestehen bleiben :^)

    Es gibt viele Belege dafür dass die Sprachen langsam aussterben, auch kann man Infografiken zu diesem Thema finden die einem doch Aufschluss bringen und mal verdeutlichen was auf dieser Welt abgeht.
    [​IMG]
    Geht gar nicht !!!! Mich macht es wütend aber ich kann da ja nichts dran ändern. Ich jedenfalls bleibe meiner Sprache treu und komme auch mit 5 gesprochenen Sprachen klar.

    Informier dich !
     
  3. jacky

    jacky Neuer Benutzer

    Also harte Fakten hierfür gibt es meines Wissens hierfür nicht. Dass aber bestimmt Dialekte und Stammessprachen aussterben ist ja aber logisch bei dem Trend zur Urbanisierung wird es nun mal immer weniger Stämme und Natives geben.. Man sagt ja auch immer Latein ist eine tote Sprache, mal sehen wie lange die noch überlebt
     
  4. benutzernahme?

    benutzernahme? Benutzer

    In unserer Zeit ( schätze mal so seit ca 50 jahren ) gibt es den Trend Überkommenes zu bewahren. Sei es als Denkmal- , Tierschutz oder in der Rückzüchtung vergangener Pflanzenarten.

    Die Evolution/ der Fortschritt brachten es schon immer mit , daß das Überlegene weiter besteht und das Unterlegene verschwindet ( ich möchte aus meiner Argumentation die durch Umweltverschmutzung/ Naturzerstörung erfolgten und erfolgenden Dezimierungen einfach mal ausnehmen ).

    Wissen wurde schon immer bei Übernahme einer überlegenen Kultur/Religion vergessen/vernichtet/unterdrückt.

    Die Erdoberfläche verändert sich ständig - auch wenn es Bestrebungen gibt , auch dies "einzufrieren".

    Nichts ist so beständig als der ständige Wandel.

    Mag man auch im Einzelnen beklagen , daß bestimmtes Wissen verlorengeht - was nützt das Wissen über Lebensräume , die es ebenfalls nicht mehr gibt ?

    Etruskisch spricht m.W. heutzutage niemand mehr - ebenso altägytisch und minoisch ( usw ) , finde ich z.B. beklagenswert. Aber auch altdeutsch und mittelhochdeutsch sind wie Latein "tote Sprachen".

    Wenn ich an die letzte Rechtschreibreform denke oder auch nur den Wandel der Umgangssprache seit meiner Jugend berücksichtige , sehe ich ( trotz aller Wehmut ) doch nur die alte lateinische Weisheit : tempora mutantur .

    Bei unserer modernen Technik wäre es wohl nur eine Frage der finanziellen Mittel zumindest die Informationen , bei Pflanzen,Tieren usw auch die DNA bzw die Erbgutträger "einzulagern , damit das Wissen /die Möglichkeit der Reproduktion erhalten bleibt.
     
  5. Ibazz3

    Ibazz3 Benutzer

    Hier kann ich dir nicht ganz folgen - wie ist diese Aussage gemeint? Das Wissen über Lebensräume die es nicht mehr gibt ist bedeutungslos?
    :unsure:
     
  6. benutzernahme?

    benutzernahme? Benutzer

    @Ibazz3

    Bsp:

    Was bringt uns z.B. das Wissen , daß die Inuit (angeblich) ach soviele Worte für Schnee haben (dann eher hatten ) wenn es im zuge der (angeblichen) globalen Erwärmung nicht mehr schneit ?
     
  7. Wissbegierig

    Wissbegierig Benutzer

    Meiner Meinung nach ist es wichtig, die Sprachen zumindest als Andenken zu bewahren, auch wenn ich es nicht schlecht fände, wenn es neben den individuellen Landessprachen eine wirkliche Globalsprache gebe, auch wenn meiner Meinung nach sowohl Englisch, als auch Chinesisch dafür ungeeignet sind und wir etwas gänzlich neues brauchen.
     
  8. Suvin

    Suvin Benutzer

    So ist halt der Lauf der Evolution, so wie sich der Mensch weiterentwickelt, verändern sich halt auch die Sprache.
     
  9. Chris_K

    Chris_K Benutzer

    In den vergangenen 100 Jahren sind 600 Sprachen ausgestorben.
    Von den rund 6000 Sprachen der Welt sterben wahrscheinlich mehr als die Hälfte in den nächsten hundert Jahren.
    Alle zwei Wochen verschwindet eine Sprache für immer. Furchtbar !!!
     
  10. nyhavn

    nyhavn Aktives Mitglied

    Ich finde das ebenfalls furchtbar!

    Daher ist es wiederum toll, dass es hin und wieder Arbeitskreise zu diesen Sprachen usw. gibt. Aber leider sind viele Sprachen viel zu weit von uns entfernt, dass es oft keine Quelle, die hier helfen könnten, gibt.
     
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