1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Flüchtlinge: Hilfesuchende oder Dreckspack?

Dieses Thema im Forum "Politik, Wirtschaft + Gesellschaft" wurde erstellt von Joaquin, 21 August 2015.

  1. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    • @ : Joaquin : Was waren denn die Gastarbeiter früher und sind heute die aus dem Osten und sonst auf der Welt billig direkt und indirekt an- und abgeworbenen Arbeitskräfte anderes als Wirtschaftsflüchtlinge?
    • Ich sehe da durchaus auch die Hoffnung an einem anderen Ort seine wirtschaftliche Zukunft zu verbessern, egal ob man dazu eingeladen wird oder nicht. Dieser perspektivische Wirtschaftswechsel erfolgt ja auch innerhalb eines Landes, u.a. vor allem durch die so genannten Landflucht. ...


    Gastarbeiter wurden gezielt geholt und bekamen im Vorfeld einen Werksvertrag.
    Ein Freund von mir kam so nach dem Pott und nach der Lehre studierte er in Aachen Ing.-
    Wer im Osten wohnt, hat ja auch Zeit und kann sich in Ruhe nach einem Job und einer Wohnung umschauen
    das mit Gastarbeiter oder Flüchtlinge zu vergleichen ist nicht zielführend.
    Ausserdem kann jeder EU Bürger überall hin.


    • Im Zeichen des Wandels wird das alles überhaupt keine Rolle mehr spielen.
    • 1955 waren Menschen noch notwendig, heute nur noch im beschränkten Umfang, dass scheint bei dir keine Rolle zu spielen.
    • Möchtest du diese Flüchtlinge (egal welcher Art oder wie du sie definierst) denn in Gebieten ansiedeln wo dies noch möglich ist (Platzmangel in unseren Großstädten)
    • Jedes Jahr gehen Arbeitsplätze in bestimmten Bereichen unwiederbringlich verloren, auch wenn es jetzt so aussiehst als hätten wir Arbeit ohne Ende.
    • Augen zu und durch.????
    • Oder die Realität sehen.????
    Meiner Einschätzung nach könnten wir ca. 1 Million jährlich (wirtschaftlich) verkraften, politisch ist das aber nicht durchsetzbar.
    Wahlkampf CSU beweist es sehr markig................
    Die überholen die AFD in einigen Punkten............
     


  2. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Ab wann gibt es die EU? Und überall hin? eine recht positive Einschätzung, aber lassen wir das lieber ;)

    Ob ein Mensch nun ins Gastland geholt, ab- oder angeworben wird, erwünscht oder unerwünscht ist, ändert ja nichts an seinen Motiven, seine Heimat aus wirtschaftlichen Gründen zu verlassen. Zielführend ist dies insofern wir uns die oben bereits zitierte Definition der Wikipedia und ihre Einschätzung sehen und wie unterschiedlich wir heutzutage das ein oder andere heraus betrachten oder abschätzend titulieren wollen.

    Mir geht es um eine bewusste, diffamierende Bezeichnung und da ist es ziemlich egal, ob ich in den Augen eines anderen etwa so oder so zu sehen "scheine". Im übrigen sehe ich nicht so sehr den Bedarf in gewissen Berufszweigen um billige Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen. Der könnte gut dadurch abgedeckt werden, wenn man diese Arbeitsplätze attraktiver machen würde, indem man sie deutlich besser bezahlt. Es ist eher ärgerlich, wie geizig in einem der reichsten Länder der Welt hier Gesellschaft und Staat nahezu alle Arbeitsplätze in sozialen Bereichen mangelhaft entlohnt. Und gerade in diesem Forum sollte man sich gewahr sein, dass jene Personen, die uns später mal pflegen sollen unter erschwerten Arbeitsbedingungen ihre Arbeit verrichten müssen und das zu einem lächerlich niedrigen Lohn. Im übrigen ist es mir egal wer am Ende meines Lebens mich evtl. pflegen muss und welche Staatsangehörigkeit er hat, Hauptsache er ist mit seiner Arbeit zufrieden und bekommt gutes Geld dafür, damit er die Arbeit welche er an und mit mir verrichten muss, dann auch richtig gut und mit Motivation macht.
     
    trebla und Sonnenschein gefällt das.
  3. Hinbert

    Hinbert Benutzer

    DAS Thema unserer Zeit, wohl noch auf Jahre hinweg, egal wie man das findet oder nicht aber der Drops ist gelutscht.

    Die rein ökonomische Betrachtung ist natürlich auch spannend und topaktuell aber da bleibt es nun abzuwarten, wie gut die Gesellschaft und die Institutionen in der Lage sein werden, innerhalb der nächsten 10-15 Jahre die neu Hinzugekommenen zu integrieren. Je nachdem, muss man die Frage nach Arbeitskräften und Pflegepersonal völlig anders stellen.
     
    Joaquin gefällt das.
  4. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Man wird in dem Zeitraum den du genannt hast schon deutlich spüren wohin es geht.
    Arbeit wird weniger und dann werden Millionen Menschen nicht mehr gebraucht.
    Allein die Umstellung von Transportfahrzeugen aller Art wird EU-weit Millionen Stellen vernichten.

    Joaquin die schreibst des öfteren billige Arbeitskräfte, dass ist ein Witz.
    Zumindestens in Deutschland, Frankreich, Österreich, Holland etc.
    Wenn du die östliche EU nimmst, trifft das zu, in diesen Staaten ist der Mindest bzw. Durchschnittsverdienst spottbillig.
    Bei uns in der westl. EU nicht.
    (Ausnahmen sind die krim. Scheinfirmen)

    Wer uns mal pflegt, ist noch garnicht sicher, ein Mensch oder ein Roboter bzw. für die Schwerkranken Pflegebetten der neuen Generation.
    Du bist doch jung genug um das auf jeden Fall noch zu erleben.

    Über die christliche Nächstenliebe zu spekulieren, nur weil das einige in die Bibel geschrieben haben,
    hunderte Jahre nach Christus Tod, halte ich für blauäugig.
    Das Christentum, die Religion musste sich vom alten Glauben abgrenzen, dass war es und nicht mehr.

    Gott ist Gott,
    aber was die Menschen hier alles aus Glaubensgründen machen geht in den Wahnsinn.

    Das Wort ==nimm== ist bei vielen Christen (und anderen Religionen) immer noch oben auf.

    Das war das Wort zum Donnerstag.

     
  5. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Gott ist Gott,
    aber was die Menschen hier alles aus Glaubensgründen machen geht in den Wahnsinn.

    Was möchtest du damit sagen?

    Wir Christen machen gar nichts.

    Wir verzichten aus Glaubensgründen Fleisch zu verzieren

    Das Fasten hat im Christentum wie auch in anderen Religionen eine Tradition.
    Es gibt Menschen, die gehen den Jakobsweg aus religiösen Gründen, wollen eine Weile nur für sich sein.
    Das Ziel ist häufig eher die Suche zu sich selbst.
    Einfach, um den Alltagsstress zu vergessen und den Kopf frei zu bekommen
    Der Weg ist das Ziel.
    Heutzutage ist der drang nach dem ...immer mehr, immer höher, immer schneller in unserer Gesellschaft.
    Wir sind Konsumgesellschaft und Wegwerfgesellschaft
    Oft geht der Konsum auf Kosten der Umwelt und der natürlichen Ressourcen

    Das Streben nach höherer Leistung ist typisch menschlich
    aber irgendwann werden die Menschen begreifen, das es wichtigeres im Leben gibt, als die Jagd nach Geld und Anerkennung.

    Die Arbeit läuft nicht davon, während du dem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht.

    Liebe Grüße Sonnenschein
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Mai 2018
    trebla gefällt das.
  6. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Es geht und ging nicht immer um Christen, sondern generell um den Glauben und allein die Kriege
    die in seinem Namen (von vielen Religionen) geführt wurden.

    Ich will damit sagen das ein Glaube und Gott eine gute Sache ist, sobald aber der Mensch Einteilungen vornimmt, geht alles in die Hose.
    Das ist so das war so und wird auch immer so sein.
    Wer sich durchsetzt im Wettlauf der Religionen, ich weiss es nicht.
    Viele Menschen verlieren dabei das oberste Gebot aus den Augen.......

    Gott ist Gott und sonst zählt alles nichts.
     
  7. Hinbert

    Hinbert Benutzer

    Das ist völlig richtig aber ich denke, das Problem wird dann immer noch nicht sein, dass es Millionen mehr Arbeitslose gibt, sondern dass viel mehr Leute viel weniger Stunden oder aber für erheblich weniger Geld arbeiten werden, das ist ja schon die letzten 20 Jahre massiv passiert. Der Mensch hat ja auch eine Grundveranlagung dazu zu arbeiten, weil er gerne gebraucht wird oder aber gerne etwas beiträgt, zumindest totale Mehrheiten.

    Zu der theologischen Frage - es würde mich schon sehr überraschen, sofern Europa, bzw. zumindes Westeuropa, wieder religiöser werden sollte - wobei natürlich auch Konfessionslose sehr gläubig sein könnten und es gibt ja auch Ersatzreligionen.
     
  8. Emma64

    Emma64 Benutzer

    Und wie äußert sich diese Grundveranlagung?
    Der Mensch wird dazu gezwungen zu Arbeiten auf Grund der Verhältnisse in der Gesellschaft, die sich über Jahrtausende entwickelt hat. Niemand fragt danach ob es die richtige Lebensweise ist. Man versucht vielmehr jedem "seine" Lebensweise aufzuzwingen. Demokratie, Freiheit usw.
    Niemand kann mir sagen, dass der Mensch dazu gemacht ist 8,5 Std pro Tag, fünf Tage die Woche, einen Bildschirm anzusehen und irgendwas einzutippen.
    Also diese Grundveranlagung gibt es meiner Meinung nach nicht weil viele Menschen irgendetwas arbeiten müssen anstatt arbeiten zu wollen was sie interessiert. Vielleicht finden sich auch viele damit ab, das ist aber immer noch weit weg davon es wirklich zu wollen.
     
  9. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Arbeiten muss gelernt sein.
    Manche Menschen haben es in sich aber die meisten müssen sich daran gewöhnen.
    Gezwungen zur Arbeit wird kein Mensch mehr in Deutschland, dass ist ja fast ein Problem das einige Teile der Bevölkerung sich verweigern.
    Von den Menschen die keine Arbeit haben sind ca. 25 % nicht mehr einsetzbar wenn sie länger zuhause sind.
    Manche die sich einige Euro erspart haben, machen ein Jahr Pause und fahren um die Welt.
    Da sind viele junge Menschen 30-50 dabei, die den Job schmeissen und auf die Rolle gehen....
    Aber nicht so wie die Zimmermänner.
    Ab mit dem Jet nach Amerika, Ausstralien, Europa und Asien.
    Es wäre schön wenn jeder 8 Stunden arbeiten dürfte.
     
  10. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Bekanntes Mitglied

    Ich denke da etwas anders, weil einfach jetzt der Markt schon ausgereizt ist.
    Es gibt einfach zuviele 450 Euro Jobber und ähnliches wie die Leiharbeit.
    Wir hatten eine Zeit da war das gut für Deutschland in der Schröder-Zeit wurden die Weichen gestellt.
    Es hat geholfen Deutschland aus dem Tal der Tränen zu holen, aber Merkel hats versaut.
    Sie hätte sachte gegensteuern müssen und die 450 Euro ab und an wie den Mindestlohn mehr erhöhen müssen.
    Leiharbeit und befristete Verträge nach und nach runterfahren auf ein minimales Mass.
    So hätte die Industrie mehr Stellen auf Dauer geschaffen und immer noch die Möglichkeit
    Spitzen beim Personal abzufangen durch Leiharbeiter, aber vermindert.

    Es ist nicht bezahlbar wenn 40 Millionen Menschen immer arbeiten und gleichzeitig Renten bezahlt werden müssen.
    Bei weniger Lohn heisst es weniger Steuereinnahmen......

    Oder Zwang :
    Arbeitslosigkeit wird es auch nicht mehr geben, dass wird geändert.

    Dann könnte es klappen.
    Alle arbeiten (dann bis 75) und sind froh das sie aus den Kasernen der Großstadt rausdürfen..
     
  11. Martha52

    Martha52 Neuer Benutzer

    Hallo,

    alles in allem dürfen wir unsere menschliche Seite nicht vergessen. Wir haben in den letzten Jahren uns selber dank der Medien zu stark negativ eingestellt.

    LG Martha52
     
  12. Hinbert

    Hinbert Benutzer

    Naja, man darf da nicht nur immer den Medien die Schuld geben, denke ich. Natürlich können diese uns beeinflussen aber meistens wecken sie nur das, was ohnehin bereits da ist. Man lässt sich zwar beim "worüber nachdenken" beeinflussen aber wie man über Sachen denkt, das vermag kein Zeitungsartikel zu steuern.
     
  13. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Und so Typen wie unser Innenminister, die Kanzlerin, ja eigentlich die komplette Regierung, vermitteln nicht den Eindruck, als hätten sie irgendeine Idee wie das Problem zu lösen sei.

    Und die politischen Wirrköpfe aus Polen, Ungarn, Italien, Österreich usw. erzählen uns täglich, was sie alles nicht wollen :mad:
     
Die Seite wird geladen...