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Donald Trump ist Präsident der USA

Dieses Thema im Forum "Politik, Wirtschaft + Gesellschaft" wurde erstellt von Joaquin, 20 Juli 2016.

  1. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Hillary ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen, aber zu Trump sind das doch Welten. Alleine wie er "alternative Fakten" vorlegen will, sobald ihm die Fakten nicht passen. Sein derzeitige Aktionismus ohne echte konstruktive Alternativen parat zu haben, ist ja schon mehr als erschreckend.
     
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  2. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Trump ordnet Mauerbau an Grenze zu Mexiko an.

    lese hier:
    Trump ordnet Mauerbau an Grenze zu Mexiko an
     
  3. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Das schlimme an Trump ist ja, dass er wirklich jeden Stuß denn er zuvor um Wahlkampf gesagt hat, nun tatsächlich umzusetzen versucht. Und zwar mit der Kopf durch die Wand Methode. Das als erster Mann einer derartigen Wirtschaft- und Militärmacht ist einfach Ultragefärlich.

    Jetzt haben wenigsten die ersten Kompetenten (Verteidigungsministerium) in der Politik Rückrad gezeigt und sind geschlossen zurückgetreten. Mal schauen wer da noch die Courage besitzt ihm die Gefolgschaft zu verweigern.

    Gibt es eigentlich so etwas wie ein Mißtrauensvotum in den USA?
     
  4. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus kann ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet werden.
    1974 wurde bei Richard Nixon wegen der Watergate-Affäre ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, aber er kam einer Anklageerhebung durch Rücktritt zuvor.
     
  5. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Wie das derzeitige Dekret gegen die Einreise von Flüchtlingen und Muslimen in die USA zeigt, scheint es auch andere Wege zu geben, dagegen vorzugehen. Eine Bundesrichterin in New York entschied, dass Muslime trotzdem einreisen dürfen, wenn sie über gültige Papiere verfügen oder unter dem US-Flüchtlingsprogramms stehen. Eine Entscheidung die Landesweit gültig ist. Das dürfte unter anderem auch Google freuen. Der Konzern hat mal ganz schnell all seinen muslimischen Mitarbeitern im Außendienst angeraten, sofort zurück in die USA zu kommen, bevor Trump die Grenzen komplett dicht macht.

    Unterdessen heißt der kanadische Premierminister Justin Trudeau die Flüchtlinge per Twitter in Kanada willkommen. Nun kann Trump darüber nachdenken eine Mauer an der kanadischen Grenze zu bauen um sich vor der ISIS-Gefahr zu schützen.

    Überhaupt sehr ängstlich dieser Trump, der seine Grenzen vor illegalen Einwanderern schützen will. Man bedenke dabei, das Land hat ganze zwei Grenzen. Was sollen wir da in Deutschland oder gar Europa sagen?

    Ach ja, Trump ist der Ur-Sproß von deutschen Einwanderern. Er sollte wissen, dass die USA im Prinzip aus Einwanderern besteht und die einzigen echten Amerikaner, die so genannten Indianer, gerne in Reservaten gehalten werden. Ich finde es schon paradox, wenn Einwanderer Angst vor Einwanderer schüren.

    Und dann noch die Sache mit der Folter. Ja, der Mann ist ein wahrer Staatsmann Diktator.
     
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  6. Pikas52

    Pikas52 Benutzer

    Nein, man muß mit Donald Trump nicht grundsätzlich seine Meinung teilen, doch jetzt beginnt er schon gleich am Anfang seiner Amtszeit das umzusetzen was er seine Wähler im Wahlkampf versprochen hat.

    Dieses unterscheidet ihn von unserer Kanzlerin, denn die macht genau das Gegenteil .
     
  7. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Wenn man nun schon als toller Politiker gilt, wenn man den größten Schwachsinn umsetzt, dann sollten wir Wähler uns auf unseren Geisteszustand untersuchen lassen ;)

    Was natürlich die Fehlleistungen unserer Politikgrößen nicht vergessen machen soll......
     
  8. Pikas52

    Pikas52 Benutzer

    Wer kennt schon die Motive was seine Anhänger bei der Wahl an Trump gefunden haben.

    Dazu fällt mir spontan daß Zitat eines Lehrers ein:
    „Mit dem Alter nehmen die Gebrechen zu, die körperlichen merkt i.d.R. ein jeder selbst zu erst, die geistigen allerdings die anderen“!

    Ich bin der Meinung, gerade bei bestimmten politischen Gegebenheiten muß man nur mal etwas genauer hinschauen bevor man einem Kandidaten seine Wählerstimme überläßt.
     
  9. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Es macht einen erheblichen Unterschied, ob moderate Politiker ihre Politik moderat ändern oder ob ein Radikaler seinen Unsinn 1:1 umzusetzen versucht. Ja er hält bisher seine Wahlversprechen ein. Nein, das macht ihn nicht besser als eine Frau Merkel, die ihre Wahlversprechen nicht 1:1 umgesetzt hat.

    Da macht einer am laufenden Band Misst und man versucht es schönzureden indem man darauf hinweist, wie akkurat und schnell er seine schwachsinnigen Wahlversprechen umsetzt. Das Konzept, dass einer seine radikale Wahlpropaganda dann noch radikaler umgesetzt hat, ist hierzulande seit 1933 bekannt und aus diesem Grund verstehe ich nicht, wie man ihm dies einem solchen Kandidaten zu Gute halten kann.

    Kurz, es verdient keine Bewunderung oder Lob, dass ein derartiger Mensch seine Ideen auch noch so schnell wie möglich umsetzt. Es macht ihn nur umso furchtbarer.
     
  10. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Er ist als ein Vertreter des Wandels angetreten, der verspricht, die Vergangenheit wiederherzustellen. Er hat gewonnen, weil er ein radikaler und reaktionärer Populist ist.

    Das ist übrigens die selbe Gemengelage, die zum Brexit geführt oder die Ergebnisse der AfD möglich gemacht haben.
     
  11. Pikas52

    Pikas52 Benutzer

    Alles richtig.
    Doch wie auch hier mal wieder schön zu beobachten ist, zeigen uns diese populistischen Verhaltensweisen einiger Politiker immer wieder ihre Wirkung. ;)
     
  12. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Die Bilanz von Donald Trumps erster Arbeitswoche im Weißen Haus:

    1. US-Einreisestopp für Muslime
    2. TPP gekippt
    3. Mauerbau an der mexikanischen Grenze
    4. Gesundheitsversorgung eingeschränkt
    5. Berufung auf „Alternative Fakten” und Angriffe auf die Pressefreiheit
    6. Führungskräfte des US-Außenministeriums kündigen

    und Punkt 1 ist, zumindest teilweise, von einer Bundesrichterin bereits gekippt :thumbsdown:
     
  13. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    So langsam formt sich ja zögerlicher Widerstand. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser nicht erstickt wird oder an Kraft verliert. Gut zu wissen, dass so ein Typ der Oberbefehlshaber über das größte Atomarsenal der Welt ist :mad:
     
  14. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Mehr als 2/3 der Forscher und Lehrer an den amerikanischen Universitäten sind Ausländer. Microsoft, Apple und der Rest von Sillicon Valey rekrutieren jedes Jahr 10-tausende Mitarbeiter in Indien und im Nahen Osten.
    Die alle freuen sich über ihren Präsidenten gerade ein Loch in den Bauch.

    Hätten wir in der EU Politiker mit Verstand und Eiern, dann würden wir diese Spitzenkräfte jetzt in Europa aufsaugen, entgegen der Meinung der rechten Spinnern, die leider auch hier im Forum anzutreffen sind.
     
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  15. jimmy240

    jimmy240 Neuer Benutzer

    Jedes Volk wählt den Präsidenten oder Kanzler (in unserem Falle) den es verdient. Obwohl letztere nicht vom Volke gewählt wird, zumindest nicht direkt.
    Es wird nicht einfach sein das alles umzusetzen was er versprochen hat.
     
  16. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Jeder wählt den Kandidaten von dem es sich mehr oder weniger etwas erhofft. Dazu kommt, dass ein gewählter Kandidat nicht immer die meisten Stimmen des Volkes haben muss und wenn man alle Nicht-Wahlberechtigten mit einbezieht, sowieso nie durch die Mehrheit des Volkes gewählt wurde. Es wäre also falsch hier von dem Volk als solches zu sprechen, eben so wenig davon, dass dieses denjenigen verdient hat. Vor allem aber wählt man Hoffnungen, Glauben, Ideale, Wünsche und oft nur leere Versprechen. Das sich diese am Ende dann nicht in dem gewählten Kandidaten widerspiegeln oder davon tatsächlich umgesetzt werden, ist Alltag und oft auch nicht anders möglich. Man mag es als Verdienst der Wähler bezeichnen, dass der gewählte Kandidat dann an der Macht ist, aber man kann hier nicht davon sprechen, dass der Wähler in jedem Fall den gewählten Kandidaten verdient hat.
     
  17. Pikas52

    Pikas52 Benutzer

    Bislang haben wir auch hier noch nichts Positives über Trump lesen können. Egal was er macht, es ist irgendwie immer nur Daneben wenn man der Presse glauben schenkt.

    Vielleicht sollten die deutschen Qualtitätsmedien endlich mal anfangen, objektiv zu berichten. Tut doch nicht weh.
    Bei der Berichterstattung über die Flüchtlingsproblematik funktioniert das inzwischen doch auch ganz gut.;)
     
  18. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

    Könnte es sein, dass unsere "Lügenpresse" daran ausnahmsweise nicht Schuld ist?
     
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  19. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Und vor allem scheinen die Lügenmedien auch in sehr vielen anderen Ländern sich konspirativ gegen Trump gestellt zu haben. Dabei hätten sie doch die Möglichkeit über "alternative Fakten" zu berichten :rolleyes:
     
  20. Saschi100

    Saschi100 Neuer Benutzer

    Das was Trump aber Umsetzt ist doch wirklich Umstritten finde ich. Mit den Kopf durch die Wand. Es geht bestimmt ein bisschen Diplomatischer
     
  21. Pikas52

    Pikas52 Benutzer

    Natürlich, das sehe ich ähnlich.
    Trump sollte sich mal ein Beispiel an unsere politischen Führungskräfte nehmen, da kann er möglicher Weise noch viel von lernen. Schließlich hat das Wort "Diplomatie" bei diesen Leuten einen besonderen Stellenwert.

    Und für alle die anderer Meinung sind, hierzu noch interessantes Anschauungsmaterial.
     
  22. Joaquin

    Joaquin Administrator Mitarbeiter

    Trump kann man ganz gut an seinem eigenen Handeln selbst messen, da braucht es keine Beispiele aus anderen Ländern. Und wenn dieser Herr Müll fabriziert, dann muss man es auch nicht relativieren indem man andere Staatsoberhäupter usw. hinzuzieht um mit deren möglichen Verfehlungen den Misst von Trump schön zu reden oder ablenken zu wollen.
     
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  23. noeppe

    noeppe Bekanntes Mitglied

  24. Saschi100

    Saschi100 Neuer Benutzer

    Naja ein Beispiel an Merkel sollte er sich nicht nehmen, kein gutes Vorbild
     
  25. croeso

    croeso Benutzer

    Ich vermute mal, dass es gar nicht so einfach ist, über Trump in der Weise objektiv zu berichten, wie er selbst es sich wünscht. Zumindest, solange man nicht auf alternative Wahrheiten zurückgreift.
     
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