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Die Bedeutung des Ehrenamtes

Dieses Thema im Forum "Politik, Wirtschaft + Gesellschaft" wurde erstellt von trebla, 25 Juli 2017.

  1. trebla

    trebla Moderator Mitarbeiter

    Ein Ehrenamt zu haben in dem man die Erfüllung findet, und das dazu auch noch Freude bereitet, das ist die eine Seite der Medaille.
    Auf der anderen Seite steht aber die Verantwortung für dieses Ehrenamt und Möglicherweise auch die Belastung.
    Goethe hat einmal gesagt: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.
    Das Ehrenamt muss in Deutschland nicht neu erfunden werden. Unsere Gesellschaft lebt heute vom
    ehremamtlichen Engagement. Wenn es dieses Engagement nicht gäbe, würden grosse Teile in unserem Wirtschaftsgefüge zusammen brechen. Die Möglichkeiten sich zu engagieren, sind so vielseitig wie die Interessen und Fähigkeiten derjenigen, die sich engagieren.
    Der Nutzen ist beiderseits : Freiwillige Helfer bringen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ein.
    Es motiviert und macht Spass, Ehrenamtliche Arbeit ist Ausdruck praktizierter Nächstenliebe.
    Je mehr man sich engagiert, umso mehr steigen aber auch die Ansprüche.
    Sowohl die, die man an sich selbst stellt, als auch die, die von aussen an einen herangetragen
    werden. Aber es scheint auch schwieriger zu sein, die eigenen Begabungen zu entdecken als die
    eigenen Grenzen.
    Eines ist klar, das Ehrenamt bringt kein Geld. Aber es bringt soziale Kontakte, nette Menschen kennen zu lernen, die Möglichkeit etwas selber zu gestalten.
    Es bringt Anerkennung und auch viel Freude. Natürlich kann es auch gelegentlich zu Spannungen
    kommen, wo Ehrenamtliche miteinander arbeiten oder mit Hauptamtlichen Kooperieren.
    Es gibt auch Menschen, die befürchten, dass der ehrenamtliche Einsatz Arbeitsplätze kostet
    oder verhindert.
    Ich behaupte, die Freiwilligen ergänzen die Arbeit der Hauptamtlichen Mitarbeiter.
     


  2. U.Ehrlich

    U.Ehrlich Neuer Benutzer

    Hallo trebla, tiefgründige Gedanken die du hier mit uns teilst :happy:

    Ich finde, dass solche Tätigkeiten gerade für Menschen ohne regulären Job eine gute Möglichkeit sein können, Kontakte zu finden, ein bisschen am Arbeitsleben dran zu bleiben. Auch wer einsam ist, bekommt dabei sicher mehr zurück als er gibt.

    Das soll nicht heißen, dass Berufstätige kein Ehrenamt haben können. Ich selber muss aber zugeben, dass ich nicht wüsste, wann. Gehe morgens um 8 aus dem Haus bin selten vor 20 Uhr wieder zurück. Wenn ich am Wochenende keine Dienst hab, versuch ich, etwas Erholung zu kriegen, auszuschlafen ect.. Da kann ich mich zugegeben nicht mehr aufraffen, noch irgendwo tätig zu sein - egal ob ehrenamtlich oder bezahlt.
     
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