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Dem Arbeitgeber verpflichtet?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Canadian, 1 Juni 2007.

  1. Canadian

    Canadian Neuer Benutzer

    Letzt musste ich zum Arzt. Eine flüchtige Bekannte von mir saß an der Anmeldung, wir unterhielten uns kurz und dabei fragte ich sie wie es denn ausschaut, ob sie zu ihrem Abeitgeber geht wenn sie mal krank ist? Sie meint ja!

    Nun meine Frage, bin ich als Arbeitnehmer verpflichtet mich von meinem Arbeitgeber. z.b., wie in diesem Fall untersuchen zu lassen, muss ich als Zahnarzthelferin auch zu meinem Chef auf den Stuhl muss ich als Einzelhandelskaufmann auch in "meinem " Supermarkt einkaufen usw. die Liste könnte man noch beliebig erweitern.

    Wie seht Ihr das?
     


  2. eagle

    eagle Aktives Mitglied


    hi canadian,

    also, verpflichtet ist keine der von dir genannten personen.

    und ich denke mal, eine arzthelferin möchte sich auch nicht immer vom arbeitgeber selber untersuchen oder krankschreiben lassen.
    ich denke, hier könte der arzt, als mediziner und als arbeitgeber in personalunion, in eine art -interessenkonflikt- geraten, insbesondere dann, wenn in seiner praxis grad viel zu tun ist, eine andere kraft evtl. in urlaub, und aus medizinischer sicht müsste er die arzthelferin eigentlich krankschreiben, aus "unternehmerischer" sicht, vielleicht nicht, das ist sone sache, ne ?


    ich denke mal, das eine kleine verkäuferin, in einem privaten supermakt, mit ihrem bescheidenen gehalt garnicht ihren ihren ganzen bedarf bei ihrem arbeitgeber einkaufen kann, höchstens das sie guten willen zeigt, und hin und wieder mal was bei -ihrer- firma einkauft.

    beispiel auch kfz werstatt: wenn du eine kleine opel oder ford vertragswerkstatt hättest, und mit recht viel mühe, deine 5 oder 6 mitarbeiter beschäftigen und bezahlen kannst, von der gemeinde und vom kreis, von allen möglichen behörden alle möglichen und unmöglichen, und vor allen dingen teuren auflagen aufs auge gedrückt bekommst, und du kuckst frühmorgens aus dein bürofenster, auf den grade neu gepflasterten parkplatz ( war ne -auflage- vom amt ) und ein geselle kommt mit nem nagelneuen -konkurenz- auto mit allerhand schnickschnack, auf den hof gefahren,
    ich glaube, deine laune wäre im eimer, oder ?
     
  3. Canadian

    Canadian Neuer Benutzer

    Klar wäre da meine Laune im Eimer, aber wenn ich so an die Auflage bei uns auf der Bank zurückdenke, ich war verpflichtet dort ein konto zu führen ob ich nun wollte oder nicht.., so nun wohnte ich aber ca 50 Km von der Bank entfernt, wenn ich nun was zu erledigen hatte musste ich jedesmal dahin fahren....

    So ergeht es bestimmt einigen Arbeitnehmern, ich kann z.B. in einem Fischgrschäft arbeiten und esse aber keinen Fisch, kann mich der AG aber doch nicht verpflichten nun Fisch zu essen ( womit ich keine Probs habe )
     
  4. eagle

    eagle Aktives Mitglied

    -lach-

    nee, kein arbeitgeber der welt könnte mich zwingen, etwas zu essen, was ich nicht mag, ( obwohl fisch mag ich gern ), das hat nicht mal meine mutter geschafft, und die war, gelinde gesagt -resolut- (lach), die musste mir als kleinkind die apfelsinenstücke in zucker dippen, sonst hab ich die überhaupt nicht gegessen, diese sauren dinger, mag ich heut noch nichtmal, ( frag mich manchmal, ob das nicht in wirklichkeit "umlackierte" zitronen sind ).

    das wusste ich auch noch nicht, das die banken einen dazu verpflichten, naja, kann man zur not mit leben, man ist ja täglich auf der bank, wenn man da arbeitet, aber der zwang, das würd mich irgendwie stören.

    ist das bei versicherungsunternehmen auch so ?
    wenn man da z.b. im büro arbeitet, ist man denn -verpflichtet- alle möglichen, unmöglichen, und vor allen dingen unnötigen versicherungen beim arbeitgebr abzuschliessen ? ?(
     
  5. Fuba

    Fuba Aktives Mitglied

    denke mal das Sie es freiwillig macht, scheint ja für den Arzt zu sprechen. kann ja niemand einem verbieten sein Arzt selbst auszusuchen.

    naja, kenn mich da nicht so aus, aber hattest Du evtl Vorteile gegenüber der Kunden??
    und irgendwie würde es bestimmt doof aussehen wenn ein Kunde zu Dir kommt und Infos haben will weil er evtl ein Konto eröffnen will und dann fragt er dich ob Du ein Konto hier hast und Du sagst NEIN weil die Kontoführungsgebühr zu teuer ist, oder der Service echt scheiße hier ist. dann wird er bestimmt nen Konto eröffnen.

    nee, verpflichten kann er dich nicht, aber die frage wäre ob er dich überhaupt einstellen würde. mal theoretisch, ich würde dich nicht einstellen, weil wie willst Du Kunden Beraten wenn Du kein Fisch essen willst/kannst/möchtest!! ist nur theoretisch zu sehen und das kann man jetzt auf jeden weiteren Beruf übertragen.

    wenn ich bei A... als Verkäufer arbeiten würde wäre ich doch schön doof wenn ich einen teil dort nicht einkaufen würde (Mitarbeiter Rabatt??). oder bei einer Versicherung, evtl besser Konditionen als bei einem Kunden?? usw...
     
  6. bamboona

    bamboona Benutzer

    Natürlich bist du deinem Arbeitgber , bezügliche dieser Punkte, nicht verpflichtet.

    Stell dir mal vor, du arbeitest als Artzhelferin bei einem Gyn. Also da würde ich persönlich mich sehr ungern von meinem Arbeitgeber untersuchen lassen.

    Und auch mit deinem Beispiel (dem Bankkonto) hätte ich ehrlich gesagt Probleme. Ich würde nicht wollen, dass mein Arbeitgeber weiß (bzw. die Möglichkeit hätte zu wissen), wie es auf meinem Konto aussieht.

    Und im Einzelhandel, begrüßen es viele Arbeitgeber zudem, wenn man auch mal woanders einkaufen geht. Sowas nennt man dann auch gern Spionage :p

    Also ich würde mir da an deiner Stelle gar keine Gedanken machen...tue was Du für richtig hälst.
     
  7. Morgentau

    Morgentau Aktives Mitglied

    Das geht ja gar nicht, dazu gibt es auch keine Verpflichtung. Stell Dir mal vor, Du arbeitest bei einem Gynäkologen, ich würde nie und nimmer meinem Chef Einblicke in meinen Intimbereich gewähren. NIE, eher sterbe ich.

    Auch die Bank kann Dich zu sowas nicht verpflichten, geht doch Deinen Arbeitgeber nichts, wie Deine privaten finanziellen Verhältnisse sind (Lohnpfändungen ausgenommen).

    Man verliert durch sowas doch seine Privatsphäre die man dem Arbeitgeber gegenüber braucht. Ich glaube ich würde mich irgendwie nackt und schutzlos fühlen.

    LG, Andrea
     
  8. Canadian

    Canadian Neuer Benutzer

    Ich bin der Meinung wenn ich einen Job habe hinter dem ich auch stehe , den ich mit Freude ausübe, dann fällt es mir doch auch leichter mich mit den angebotenen Produkten, welcher Art auch immer zu identifizieren.
    Da bin ich auch bereit evtl mal etwas tiefer in die Tasche zu greifen.
    Was wiederum nicht auf die Automobilbranche zutreffen muss, denn nicht jeder Porsche Mitarbeiter kann sich auch einen solchen leisten.

    Auch in anderen Berufen wird es weniger gehen, nicht jeder Imobilenmakler muss auch selber ein Eigentum besitzen, nicht jeder Yachtverkäufer auch ein Yacht.
    Ich denke in diesen Branchen kommt es eher auf Wissen und Rhetorik an als auf das, ich gehe mit gutem Beispiel voran.

    Wenn aber jemand im Lebensmittelbereich tätig ist, und die angebotene Produktpalette bietet ihm dass was er benötigt, wird er durchaus auch im eigenen Betrieb sich versorgen, zumal viele Betriebe auch Mitarbeiterrabatte geben oder die Möglichkeit einräumen z.B. Produkte mit kaputten oder verbeulten Verpackungen billiger zu kaufen.
     
  9. Morgentau

    Morgentau Aktives Mitglied

    Das ist aber schon ein Unterschied, ob ich nun Lebensmittel in dem Supermarkt kaufe in dem ich arbeite oder ob ich beim Doc jobbe und der mich auch behandeln soll.
    Ich bin früher auch fast wie eine Aussätzige angeschaut worden, weil ich bei Mistral gearbeitet habe und keine Clubferien im Club Robinson machen wollte. Die sind miteinander verbandelt und mir trotz Personalrabatt viel zu teuer. Außerdem bin ich Individualistin und brauche keine Pausenclowns, um mich zu unterhalten.

    Ich denke man kann seine Arbeit gut machen, ohne mit dem Arbeitgeber verheiratet zu sein.

    LG, Andrea
     
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