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Altersgerechter Umbau?

Dieses Thema im Forum "Heim + Wohnen" wurde erstellt von Helli, 27 September 2013.

  1. Helli

    Helli Benutzer

    Gibt es sowas überhaupt? Und was verbirgt sich unter dem Begriff: "Altersgerechter Umbau"?
    Meine Kinder halten es für richtig und wichtig, dass ich/Sie was an meinem Haus machen. Dämmung, Fassaden neu streichen und auch Innen Ausbau/Umbau. Jetzt kann es sein das ich in Zukunft im Rollstuhl lande (Probleme mit der Hüfte). Sollte man bei dem Umbau auf Barrierefreiheit achten? In wie weit ist das komplizierter und teurer in der Umsetzung?
     


  2. Gast327

    Gast327 Guest

    Hallo Helli,

    Dämmung und Fassadenanstrich gehören Nicht zum altersgerechten Umbau. Guter und haltbarer Fassadenanstrich ist nötig um das Haus zu schützen. Von Dämmung raten inzwischen viele Leute ab, da das Haus danach nicht mehr atmen kann und die Gefahr der Schimmelbildung innen wächst.

    Barrierefreiheit im Haus ist unbedingt nötig und kostet nicht viel. Braucht man aussen eine Rampe, kostet es etwas mehr. Genügend breite Türen im ganzen Haus, damit ein Rollstuhl durchpasst. Unter der Arbeitsplatte in der Küche genügend Rollstuhlfreiheit einplanen bei evt. Umbau, damit man bequem drunter fahren und auf der Platte arbeiten kann.

    Badewanne rausschmeissen und eine ebenerdige Dusche einbauen, in der man auf einem in der Wand eingedübelten Sitz bequem sitzen kann. Diese Sitze gibt es auch zum Hochklappen. Das macht Dreck und kostet etliches, aber man gewinnt Platz im Bad, da Dusche nur halb so groß ist wie Wanne.

    Deine Hüftprobleme kenne ich natürlich nicht. Und es tut mir leid, wenn du wirklich einen Rollstuhl bräuchtest. Ist mit einer künstlichen Hüfte nichts zu bessern? Meine rechte ist seit über 10 Jahren aus Titan und die linke nur geringfügig jünger. Habe seitdem keine Schmerzen mehr und mache noch den Garten, wenn auch aus anderen Altersgründen jedes Jahr weniger.

    Vielleicht haben andere hier noch mehr praktische Tipps. Liebe Grüße Treff
     
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  3. Helli

    Helli Benutzer

    Das weiss ich natürlich Treff ;) Aber es soll halt auch gemacht werden...

    Das sind auch so die ersten Dinge an die ich dachte. Evtl. werde ich noch ein Physiotherapeuten bemühen, der mal hier und da guck was man machen kann.

    Aktuell ist es die Hüfte, ich weiss das es dort "Implantate" gibt bzw. künstliche Lösungen. Es geht nur darum, wie Du selber schreibst es gibt auch andere altersbedingte Gründe und ich will einfach vorbeireutet sein, wenn man jetzt ehe diesen Umbau plant und macht. Also reine Profilaxe, ich hoffe natürlich das ich nicht an einem Rollstuhl gebunden sein werde :)

    Danke dir und lieben Gruß zurück :)
     
  4. Hermine

    Hermine Aktives Mitglied

    Ich gehe mal davon aus das dein Haus zwei Stockwerke hat? Und wie sieht es mit Stufen vor der Eingangstür aus?
    Das sind natürlich mit die ersten Überlegungen, wie kommt man ins Haus und in den zweiten Stock. Ich habe aber vor nicht langer Zeit einen Artikel von Expertenportal gelesen wo weiterführend vor allem aufs Bad bzw. auf Umbauten im Bad eingegangen wird. Das ist meiner Ansicht nach die zweite Hauptbaustelle neben den Treppen, das Bad und die Hygiene.
     
  5. Helli

    Helli Benutzer

    So sehe ich das auch. Stufen - Ja. Stockwerk - Nein. Ist eine Art Bungalowbau. Mit dem Bad gebe ich dir recht, wo hast Du was davon gelesen? Expertenportal? Was das?
     
  6. Hermine

    Hermine Aktives Mitglied

    Das ist eine Seite im Internet wo das Thema Barrierefreiheit im Bad vorgestellt wurde, ich will den Beitrag nun lieber nicht in Gänze hier eintragen aber es ist auch von Förderungen die Rede gewesen. Zitat: "Um Immobilienbesitzern einen solchen Umbau zu ermöglichen, gibt es eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten. So können Wohnungseigentümer unter anderem bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kostengünstige Kredite für einen Umbau beantragen."
    Bist du denn selbst Besitzer oder wohnst du zur Miete? (Wenn ich so indiskret sein darf zu fragen)
     
  7. Helli

    Helli Benutzer

    Das ist mein Eigenheim. Am besten ich informiere mich direkt bei der KfW oder was würdest Du sagen? Oder denkst Du, die Handwerker sind über solche Möglichkeiten informiert?
     
  8. Hermine

    Hermine Aktives Mitglied

    Ein Fachmann ist in der Lage Dir alle Informationen zur Förderung durch die KfW zu geben, vor allem kennt er sich detailliert mit den Mindestansprüchen für eine Förderung aus.
     
  9. Samuel

    Samuel Benutzer

    Die Handwerker wohl eher nicht.
    Aber ein jeder Bauspar-Berater :)
     
  10. Helli

    Helli Benutzer

    Danke euch erst mal. Ich sehe ohne Fachhilfe komme ich nicht weiter :)
     
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