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Altersarmut in Deutschland - Warum schauen alle weg?

Dieses Thema im Forum "Politik, Wirtschaft + Gesellschaft" wurde erstellt von Joaquin, 11 Juli 2016.

  1. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    In Frührente kannst Du vor 63 nicht gehen und dann noch mit Abzügen, ist Dir das eigentlich bekannt??

    Jeder der früher geht hat Abzüge und auch ab 60 ???? wäre eine Möglichkeit, aber was bleibt Dir dann an Rente ??????
    Die Rente hat nichts damit zu tun, ob es Dir gut oder schlecht geht, sie ist nicht der Hafen den man ansteuert, wenn es einem schlecht geht, ist Dir das bekannt???????????????????

     


  2. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Ich wusste das nicht.
    Ich bin nicht vor 1952 geboren, ich bin 1960 geboren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 August 2016
  3. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Dann wird es noch schlechter, alle die später geboren sind müssen ja auch länger arbeiten bzw. warten.
    Meine Frau muss bis 66 warten das sie die Rente einreichen darf, ohne Abzüge.
    Und da sie nicht viel bekommt, ist es besser zu warten.
    Sonst 0,3 % Abzug für jeden Monat den Du früher gehen möchtest.
    Also 1 Jahr früher 3,6 % weniger cash.
    Minus Krankenkassen minus Pflegeversicherung.
     
  4. Sonnenschein

    Sonnenschein Moderator Mitarbeiter

    Besonders betroffen von der Altersarmut sind Frauen:(.

    Renten-Debatte Regierung rechnet mit mehr Altersarmut
    lese hier:
    Renten-Debatte: Regierung rechnet mit mehr Altersarmut

    quelle:Altersarmut in Deutschland: Das sollten Sie wissen!

    Altersarmut steigt, die Rente sinkt
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 September 2016
  5. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Frau Nahles hilft kräftig mit die Angst vor der Rente zu schüren.

    Aber das wissen wir doch längst und die Zahl : 40 % Renteneinkommen sagt heute noch nichts genaues aus, oder?. Das gesehen im Verhältniss zum zukünftigen Lohn in der Zukunft.
    Bis 2030 Absenkung des Rentenniveaus auf 43 % - ist der bisherige Stand der Dinge.

    Das sind die bisherigen Fakten, aber Frau Nahles hat es noch drastiger beschrieben :

    Für Menschen die Geringverdiener sind und sich heute noch mit mehreren 450 Euro Jobs oder ähnliches über Wasser halten können, wird es sehr eng und nicht schön.
     
  6. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Ich beschäftige mich auf meiner Internetseite mit dem Thema "Alterssicherung" und bin dankbar, ein Forum gefunden zu haben, in dem genau dieses Thema besprochen wird. Ich empfehle Ihnen (wirklich total uneigennützig sondern aus innerer Empörung über die gesellschaftliche Ungerechtigkeit und politische Dummheit) folgendes Kapitel meiner Recherchen und Analysen zu lesen: 1.3.2.1.2 Eigentums-und Einkommensverteilung Schwerpunkt Rentnerhaushalte – Alterssicherung
     
  7. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Hallo Bernd,
    eine Sache bei der ich auch viel Zeit investiert habe.
    Da ja nicht jeder hier gerne nur Links sieht, einfach von mir eine Einstellung die einiges auf den --Punkt-- bringt.

    Was mich an dieser Formulierung stört, jung gegen alt.

    Das ist Sache der Politiker endlich mal eine Mindestrente einzuführen oder wie ich es so denke, jede Erhöhung sollte Minimum 50-100 Euro betragen für Renten unter 1000 Euro Brutto.

    Jede Erhöhung dieser Mini-Renten geht doch wieder zurück in den Kreislauf, ähnlich wie Gelder was Deutschland für Flüchtlinge investiert.
    Geld muss fliessen, kann es aber nur wenn alle was haben.
     
  8. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Lieber Rolf, ich gebe mir Mühe, nicht die Links- Brille aufgesetzt zu haben. Dafür war ich in zu verantwortungsvoller beruflichen Stellung. Ich nehme Zahlen, Daten, Fakten, die von der Bundesregierung und anderen seriösen Institutionen veröffentlicht wurden und interpretiere diese. Mehr mache ich nicht.

    Ich kann nicht erkennen, dass hier eine jung gegen alt Formulierung ist (lassen Sie uns bitte nicht darüber streiten); In der Tat ist es so, dass etliche Politiker aus den Jugendorganisationen der Volksparteien dieses jung gegen alt - Spiel anfeuern.

    Mindestrente ... ja, ich bin aber dabei, das Thema Mindesrente systematisch aufzuarbeiten; es zeigt sich aber, dass jeder unter Mindestrente etwas anderes versteht. Ich habe auch meiner Seite auch auf folgende Entwicklung verwiesen: "Eine interessante Entwicklung zeigt sich hier: „Neue Partei “Bündnis Grundeinkommen” will Deutschlands erste Partei für das Bedingungslose Grundeinkommen werden„, Bündnis Grundeinkommen -Partei in Gründung-. Diese werdende Partei könnte eine Alternative zum bestehenden Rentensystem bieten; das bedingungslose Grundeinkommen will nach bisherigen Verlautbarungen jedem Bürger einen Betrag von 1.500 Euro je Monat, auch Rentnern, leistungslos zukommen lassen." Vergleblich habe ich versucht herauszubekommen, ob auch das 6 Monate junge Kind bereits 1500 Euro je Monat erhält; wäre es so, dann kostet der Spaß 1,5 Billionen Euro je Jahr; 1,5 Billionen Euro je Jahr sind 50 Prozent des BIP. Ob das realistisch ist, sollen Bürger insgesamt entscheiden.
     
  9. ReginaBürchart

    ReginaBürchart Neuer Benutzer

    Es ist total wichtig sich rechtzeitig zu informieren und privat für seine Altersvorsorge zu sorgen..
    Da gibt es zwar nicht viele Möglichkeiten aber wenigstens etwas..
    Ich frage mich wie es mit den späterem Generationen wird.. Für die bleibt ja gar nix mehr
    eine Sauerei ist das!
     
  10. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Bitte auf diese Information keine Neiddebatte:
    1. die niedrigen Auszahlbeträge finden sich verstärkt in den alten Bundesländern
    2. die höheren Auszahlbeträge finden sich verstärkt in den neuen Bundesländern (Ausnahme: die Auszahlungsklasse 1.500 Euro und höher)
    3. 56 Prozent, 11.381.458 Rentner, aller 19.996.188 Rentenbezieher, erhalten eine Rente von maximal 600 bis 750 Euro/Monat, im Mittel sind es effektiv 380 Euro/Monat
    Was können wir Bürger mit 600 bis 750 Euro/Monat anfangen? Ist das der Lohn, der auf uns Bürger wartet, weil wir Deutschland aus Schutt und Asche aufgebaut haben? Ist das die Strafe dafür, dass wir Bürger zu lange Volksparteien durch unsere Wahlen unterstützt haben? Wenn ich in den nächsten Tagen auch die ausgezahlten Renten der Frauen analysiere, dann fürchte ich Schlimmes. Eines werde ich nicht machen: ich werde nur zuverläassige (nach jetziger Beurteilung) Daten auswerten.

    Wenn wir uns vorstellen, dass in diesen Tabellen noch gar nicht die Millionen SPD- Niedrigverdiener enthalten sind, dann können wir uns den sozialen Sprengstoff der Zukunft vor Augen führen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24 Oktober 2016
  11. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Thema Frauen (meinen Link kennt Ihr):

    1.3.2.1.2 Eigentums-und Einkommensverteilung Schwerpunkt Rentnerhaushalte – Alterssicherung

    Was sagen uns die Tabellen (Hinweis: das sind die Zahlen)?

    • Männer in Ost/Westen erhalten fast dieselbe durchschnittliche Rente insgesamt, ca. 970 Euro/Monat
    • Frauen im Osten (im Durchschnitt 783 Euro/Monat) erhalten rund 24% höhere Rente als Frauen im Westen (im Durchschnitt 592 Euro/Monat); auf der Grundlage, dass die Lebenshaltungskosten im Osten deutlich geringer sind als im Westen, ergibt sich eine zusätzliche Ungleichheit Ost/West
    • die Renten der Frauen sind, wenn sie allein leben, im Bereich der Armutsgrenze, sowohl im Osten als auch im Westen
    • ein verheiratetes Paar mit durchschnittlicher Rente hat im Osten eine rund 12 Prozent höhere Rente als im Westen; eine unverheiratete Frau mit durchschnittlicher Rente hat im Osten eine rund 24 Prozent höhere Rente als im Westen.
     
  12. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Ich frage mich wie es mit den späterem Generationen wird.. Für die bleibt ja gar nix mehr.

    Für uns ist doch auch nichts mehr da.

    Das was wir an Rente bekommen, wird von den heutigen Arbeitern/Angestellten eingezahlt und der Staat gibt zig Milliarden dazu.
    Ein Topf gibt es nicht wo alle Renten vor sich hin schlummern.
    In den USA gibt es Rentenfonds, da wird eingezahlt und wenn die sich nicht verspekulieren, bleibt auch was für die kommenden Rentner übrig.
    (hier gibt es auch Rentenfonds, wer will kann sich da einklinken und einzahlen, wenn Geld übrig ist.)

    81 Milliarden Euro zahlt unser Staat jährlich in die Rentenkasse.
     
  13. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Zum Thema Sparbeträge ... auch da gibt es Untersuchungen:

    [​IMG]

    Hier zeigt sich, dass die Mitbürger in den normalen Arbeitsstellen nichts zum Sparen haben. Andere Analysen, die nicht allein das Sparen für Vorsorgevermögen betreffen, haben das Ergebnis:

    Nettoeinkommen Sparen/Monat
    unter 1 300 - 139 Euro
    1 300 – 2 600 - 65 Euro
    2 600 – 3 600 162 Euro
    3 600 – 5 000 445 Euro
    5 000 – 18 000 1470 Euro

    Quelle: Datenreport 2015 Stat BuAmt, Seite 171

    So, noch folgende Information: was sind 3. 100 Nettoeinkommen? Ich verwende hierzu ein brutto-netto Verrechnungsprogramm.

    3. 100 Euro netto = 5.160 Euro brutto. WER HAT DIESES BRUTTOGEHALT? Und erst mit diesem Nettogehalt beginnt erst das Sparen lt. Statistischem Bundesamt.
     
  14. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Man muss auch eine andere Seite sehen (und die Augen vor der Wahrheit nicht verschließen):

    Geld-, Immobilienvermögen und Schulden privater Haushalte Rentner-Pensionäre am 1.1.2013 - Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2015
    • Rentnerhaushalte sind am 1.1.2013 19.996.188 (rund 20 Mio), Pensionshaushalte sind am 1.1.2013 1.559.500 (rund 1,5 Mio). Auf 13 Rentnerhaushalte kommt 1 Pensionshaushalt.
    • 54 Prozent aller Rentnerhaushalte, 94 Prozent aller Pensionärshaushalte haben sich zu ihrem Vermögen geäußert (es liegt die Vermutung nahe, dass sich nur die geäußert haben, die ohne Scham ihre Daten mitteilen).
    • Die niedrigsten Rentnerhaushalte (bis 50%), die sich geäußert haben, haben ein mittleres Barvermögen von 9.020 Euro
    • Rund 4 Millionen von 21,5 Millionen Rentner- und Pensionärshaushalte sind Haushalte mit Lebensversicherungen
    • Rund 6,4 Millionen von 21,5 Millionen Rentner- und Pensionärshaushalte sind Haushalte mit Haus- und Grundbesitz
    • 26,4 Prozent aller Rentnerhaushalte und 70 Prozent aller Pensionärshaushalte haben Haushalte mit Haus- und Grundbesitz.
    Auch hier zeigt sich: Deutschland ist gespalten. Hier der Reichtum und Sorglosigkeit von 25 Prozent der Bürger - dort, mit 75 Prozent aller Bürger, die Altersarmut und Ängste für den nächsten Tag.

    Warum ist das so? Weil unseren Politikern der Mut zum Umbau des Systems fehlt!
     
  15. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    [​IMG] Das ist eine Überraschung für mich: ich habe die Zahlen über die Bevölkerungs- Vorausberechnung des Statistischen Bundesamtes genommen und habe die nach den Altersgruppen 0 ... 65 und 65 + geordnet. Da es in der Presse heißt, die Bevölkerung wird immer älter und wir älteren Mitbürger fast an die Wand gestellt werden, wir uns fast schon schuldig fühlen überhaupt zu leben, wir den Eindruck haben, dass die ungünstige gesellschaftliche Entwicklung an uns liegt, ist folgendes Schaubild fast schon dramatisch hinsichtlich der Aussagekraft:



    Dieses Bild zeigt,
    a) bis 2030 die Generation 65+ von heute 19 Mio auf 22 Mio, also um 15,7% anwachsen wird und
    b) dass die Summe der 65 + Bürger ab dem Jahr 2030 relativ stabil ist, rund 22 Mio und
    c) dass aber das wirkliche Problem ist, dass die Frauen zu wenige Kinder bekommen!

    Sorry, Rolf, hier kommt das Problem jung/alt in ganzer Härte auf den Tisch. Die chinesische Regierung, ich lebte 8 Monate in Ostchina, hatte bereits lange reagiert; im Westen war nur die Einkind- Stategie bekannt; Tatsache ist, dass in ländlichen Gebieten auch ein zweites Kind akzeptiert war. Nun hat die chinesische Regierung die Einkind- Stategie verworfen, weil auch sie genau diese hier aufgezeigte Problematik erkannt haben.

    Meine Gedanken gehen in eine weitere Richtung: Wenn wir rund 22 Mio 65+ Bürger haben, warum können wir nicht eine Politik machen, die alte Menschen nicht als unnötig ansieht, sondern wir fordern das

    Konzept „Altersgerechte Republik“

    Ansätze dazu habe ich in Australien kennengelernt. Ich bin aber noch nicht so weit, dass ich viel mehr veröffentlichen kann; eine gedankliche Richtung geht dahin, dass man durch den Staat die Altersbereiche Wohnen/Leben/Medizin/Versorgung als gemeinnützig aufbaut und fördert. Diese Entwicklung geht weg von immer höherer Rente, hin zu kostenreduziertem Leben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26 Oktober 2016
  16. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Hallo Bernd, ich bin kein Spezialist, aber das mit China ist mir schon seit Jahrzehnten bekannt, 2. Kind für Minderheiten.
    Ich schaue gerne solche TV Filmberichte die ins Detail gehen.
    Indien und China haben gleichgelagerte Probleme die in erster Linie schon vor 10-15 Jahren bekannt waren, der Mangel an Frauen.
    In China wird das Problem der - Vergeisung- auch schon länger wahrgenommen, denn das Zentralkommitee arbeitet nicht schnell
    aber jeder (interessierte) wusste das in China.
    China hat ja grosse Probleme mit seinen Minderheiten und da war der Staat immer schon etwas freundlicher.

    Wenn Du den Bericht über die Weltbevölkerung kennst, von dem Schweden (Mathemathiker/Arzt , dann weisst Du auch was es auf sich hat mit der Alterspyramide und ab wann das sich alles reguliert.
    Sparen ist ein Verzicht und der sieht bei allen Einkommensklassen anders aus, aber er findet statt bei den Menschen die wissen : morgen ist heute.
    Zur Erklärung, Du wachst auf (morgen) und dann ist für Dich heute.
    Also irgendwann ist immer für jeden Sparer der Tag X da.

    Ich denke das jeder ab einem bestimten Alter über seinen Ruhestand anfängt nachzudenken.
    Die Klugen versuchen jeden Monat einen kleinen Prozentsatz zu sparen, nur so kann man sich im Alter noch einmal im Jahr ein Restaurantbesuch gönnen, Kaffeetrinken wird für arme Rentner
    sowieso sinnlos.
    Bei mir sind nicht nur Zahlen wichtig, sondern der Mensch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Oktober 2016
  17. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Hallo Rolf,
    darauf werde ich noch mit Daten reagieren. Ich hatte ein EXCEL- Programm geschrieben, mit dem ich mit den Rahmendaten
    a) Zinssatz
    b) Inflationssatz (Preissteigerung)
    die Kaufkraft nach x Jahren berechne. Ich kann jetzt schon sagen, dass die SPD mit ihrer heutigen Ermahnung "spart", wieder einmal eine große Lüge starten.
     
    Rolf-Andreas gefällt das.
  18. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Exel war mir immer eine notwendige Hilfe, ich habe aber wirklich nur das aller, aller Notwendigste mit Exel gemacht.
    Die SPD aber auch die anderen Mitte sowie Mitte-Links und Mitte-Rechts Parteien werden das alles vor sich herschieben, dazu brauchst Du keine Berechnung zu erstellen, aber es ist ja Dein Hobby
    oder ein wichtiges Anliegen deinerseits.
    Also wirst Du es hier einstellen, warum auch nicht.

    Für mich ist das sowieso sonnenklar.
    1 bis 2 Jahre vor der Wahl wird die Rente etwas mehr erhöht und die Rentner über 1200 Euro schliessen ihr Mündchen und meckern nicht weiter bzw. wählen dann wie immer.

    Mir fällt gerade der Satz in die Finger vom Chef : Joaquin, 1100 EURO Grundrente in Holland.
    Mein Freund (Holländer) zahlt 400 Euro Krankenkassen für zwei Personen.
    Plus Beteiligung beim Arztbesuch.
     
  19. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Ein Zusatz für meinen Beitrag, Kosten in Holland.

    Leider steigen die Beiträge seit Jahren aber heftig an, ohne dass sich an der medizinischen Versorgung etwas verändert.
     
    Bernd10777 gefällt das.
  20. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    EXCEL ist nicht mein Hobby. Es ist leider so, dass, wer keine Nachweise für Behauptungen aufstellt, schnell in die Ecke Nörgler ... gestellt wird. Ich versuche also nur, meine Argumentationen mit offiziellen Zahlen zu stützen.
     
  21. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    Ich meinte nicht Exel als Dein Hobby (Exel ist ja nur ein Hilfsmittel) sondern Deine Arbeit am Thema Rente an sich.

    Jetzt in den Nachrichten gewesen, die Koallition wird sich der Problematik im Vorfeld der Wahl stellen, damit es nicht von AFD und der Linkspartei genutzt werden kann (gegen CDU/CSU sowie SPD.
    Also es soll sehr schnell etwas geschehen, bevor der Wahlkampf losgeht.
    Bin gespannt ob das klappt und der DGB soll mit an Bord kommen.
     
  22. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Ich bin gespannt, was NETTO dabei herauskommt - oder welche Systemänderung sie betreiben.
     
  23. Bernd10777

    Bernd10777 Benutzer

    Rolf, danke. Ja, das ist fast richtig: ich habe verdammt hart arbeiten müssen, zeitweise (im Ausland) 60 und mehr Stunden je Woche. Drei Dinge waren in meiner Arbeit immer wichtig:
    1. sozialkompetentes Miteinander
    2. Leistungen im Gespräch mit Mitarbeitern anerkennen
    3. Fairness.
    Und beim Thema Rente ist der Kernpunkt Fairness. Fairness jenen gegenüber, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Nun kann man sagen, sie seien selber Schuld, "warum haben die nicht ...". Aber auch ich weiß recht gut, dass auch unsere Politik alles macht, um persönliche Entwicklungen zu verhindern. Wir haben halt eine Unternehmergesellschaft.
     
  24. Alechri59

    Alechri59 Neuer Benutzer

    Beim Thema Rente kann man so ziemlich alles richtig oder verkehrt machen. Nicht nur die Berufswahl, sondern auch die Auswahl des künftigen Arbeitgebers entscheidet, wie später mal die Rente aussehen wird. In den 50er und 60 Jahren war es oftmals verpönt, wenn Frauen arbeiteten. Als mein Vater damals einem Bekannten erzählte, dass meine Mutter arbeitet, musste er sich folgenden Satz anhören: "Verdienst du wohl so wenig, dass du deine Frau zur Arbeit schicken musst ?". Eine Unsitte war damals auch, dass Frauen sich ihre über viele Jahre eingezahlten Rentenversicherungsbeiträge plötzlich wieder auszahlen ließen. Ergebnis war dann eine im Alter geringe Rente (oder sogar keine !). Glücklicherweise ist dies heute nicht mehr so einfach. Jungen Menschen und Berufseinsteigern kann man nur dringendst raten, sich frühestmöglich mit dem Thema Rente zu beschäftigen - auch dann, wenn der Rentenfall vielleicht erst in 40 oder 50 Jahren eintreten wird. Die Zeit vergeht ja bekanntlich ziemlich schnell !
     
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  25. Rolf-Andreas

    Rolf-Andreas Aktives Mitglied

    sondern auch die Auswahl des künftigen Arbeitgebers entscheidet..
    Kann ich 100 % bejahen, denn einige Firmen bieten von Anfang an eine Betriebsrente mit an und solche Firmen musst Du heute suchen.
    Jeder Raucher gibt ohne Bedenken 5-6 Euro für eine Schachtel Zigaretten aus, dann kann jener auch 10 Euro jeden Monat sparen in jungen Jahren und das nach und nach anpassen.
    Damals lohnte es noch Lebensversicherungen abzuschliessen, ist heute auch nicht mehr lukrativ.
    Fondsparen kombiniert mit Zuschuss vom Staat hatte ich auch gemacht und hatte mir den Einstieg (der Sprung ins kalte Wasser) etwas erleichtert.
    Aber im Entdefekt ist eine Dauerbeschäftigung (Vollzeit) das einzige was hilft.
    Ich bin auch dafür, das die untersten Renten mehr angehoben werden wie die höheren Renten, dass würde den Ärmsten helfen.

    Das jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen erhält, sollte auch angepasst werden.
    Also auch da jedes Jahr eine minimale Steigerung.
    Es muss ja finanzierbar sein, auch bei weniger sprudelnden Steuereinnahmen.
     
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